10.09.18:30
EWE Baskets Oldenburg – MHP RIESEN Ludwigsburg
18.02.2023, 16:00 Uhr | BBL Pokal, Halbfinale
Spiel Statistiken
Game Leaders
- OLD, Offensiv-Rebounds:
S. Juiston2Offensiv-Rebounds (OREB)2LUD, Offensiv-Rebounds: Y. Polas Bartolo - OLD, Zwei-Punkte-Quote:
T. Holyfield100.0%Zwei-Punkte-Quote (2P%)100.0%LUD, Zwei-Punkte-Quote: E. Edigin Jr - OLD, Drei-Punkte-Quote:
T. Leissner100.0%Drei-Punkte-Quote (3P%)71.4%LUD, Drei-Punkte-Quote: J. Johnson
Zuschauende
6000
Ausrichter oder Außenseiter: Wer gewinnt das Halbfinale zwischen Oldenburg und Ludwigsburg?
Die besondere Brisanz: Wenn sich die EWE Baskets Oldenburg und die MHP RIESEN Ludwigsburg am Samstagnachmittag im ersten Halbfinale des TOP FOUR gegenüberstehen, steigt eine Premiere. Denn in den bisherigen 42 Duellen beider Clubs seit der Saison 1987/88 kam es jeweils nur in der Hauptrunde zu einem Aufeinandertreffen, weder in den Playoffs noch im Pokal standen sich die Teams bislang gegenüber. Als Ausrichter des MagentaSport BBL Pokals haben die Donnervögel den Rückwind der heimischen Fans. Derweil nehmen die RIESEN die Rolle des Außenseiters ein: Denn von den vier Halbfinalisten haben nur die Ludwigsburger noch keinen Pokaltitel im Vitrinenschrank stehen.
Status quo: Beiden Teams ist die Generalprobe für das Pokal-Wochenende geglückt. Die Oldenburger mussten sich dabei etwas mehr anstrengen, ihren 87:79-Heimerfolg über die FRAPORT SKYLINERS machten die Donnervögel erst im vierten Viertel klar. Ein 7:0-Lauf brachte ihnen das Momentum ein, Mitte des Durchgangs trafen DeWayne Russell und Max DiLeo zwei wichtige Dreier. Russell bestätigte damit seine starke Form, in den vergangenen drei Partien hat der Point Guard immer mindestens 22 Zähler aufgelegt und durchschnittlich 25,7 Punkte und 7,3 Assists markiert.
Die Ludwigsburger kommen mit einem 108:94-Auswärtserfolg gegen medi bayreuth zum TOP FOUR, bei dem sie kein einziges Mal zurücklagen. Bis zu 17 Zählern hatten sich die Ludwigsburger abgesetzt – und diesmal keine hohe Führung verspielt. Das widerfuhr der Mannschaft von Josh King in den vergangenen Wochen nämlich gegen Braunschweig (93:92-Sieg, mit +20 geführt), ausgerechnet gegen Oldenburg (71:75-Niederlage, mit +18 geführt) und in der FIBA Basketball Champions League gegen Limoges (94:96-Niederlage, mit +22 geführt). Gegen Bayreuth überzeugte wieder mal das Guard-Duo Prentiss Hubb (24 PTS, 4 AST, 3 STL) und Jhonathan Dunn (21 PTS, 4/9 3P).
Eine detaillierte Teamanalyse zu Oldenburg ist hier zu lesen, eine zu Ludwigsburg hier nachzuschlagen.

Duell im Fokus: Mit Ludwigsburgs Prentiss Hubb und Oldenburgs DeWayne Russell treffen auf der Eins zwei Point Guards unterschiedlicher Bauart aufeinander. Hubb ist ein 1,91 Meter großen Aufbau, der den Wurf von außen liebt (9,1 3PA – Spitzenwert der Liga). Russell ist ein 1,80 Meter kleiner Wirbelwind, der zu den schnellsten Spielern der Liga gehört. Was beide eint: Sie agieren stark in der Crunchtime und sind die unbestrittenen Anführer ihrer Teams. Hubb ist mit 18,6 Punkten pro Partie der drittbeste Scorer der Liga, Russell rangiert mit 17,8 Zählern direkt dahinter. Bei den Assists liegt Russell (7,7 APG) auf dem zweiten Platz, Hubb auf dem siebten (6,3 APG). Interessant ist, dass beide Trainer auch unterschiedliche Verteidiger auf diese Go-to-Guys ansetzen können: Ludwigsburg hat mit Yorman Polas Bartolo einen physischen Flügelverteidiger, der mindestens vier, wenn nicht fünf Positionen verteidigen kann. Oldenburg hat mit Max DiLeo einen zwar kleineren, dafür umso nervigeren Kettenhund in den Reihen.
Zahlen, bitte: Mit Ludwigsburg (68,4 FGA) und Oldenburg (66,6 FGA) stehen sich die beiden Clubs gegenüber, die sich im Ligabetrieb die meisten Wurfchancen aller Teams erspielen. Wie sie das schaffen? Oldenburg holt die meisten (13,4 ORPG), Ludwigsburg die zweitmeisten Offensiv-Rebounds (13,0 ORPG). Die RIESEN verlieren am seltensten den Ball (11,6 TPG), die Donnervögel begehen die vierwenigsten Ballverluste (12,4 TPG).
Weitere Zahlen zu allen vier Halbfinalisten sind hier aufgelistet. Vom Blick auf den Kilometerzähler über die Nationalspieler hin zu den bisherigen Saisonduellen. Apropos ...
Das Hinspiel: Am 28. Januar standen sich beide Clubs im Hinspiel der Hauptrunde gegenüber, die Oldenburger entführten einen 75:71-Sieg aus Ludwigsburg. Dabei gelang den Donnervögeln ein starkes Comeback: Von Anfang des zweiten bis Mitte des vierten Viertels lagen sie zurück, teilweise mit 18 Zählern Differenz. Doch Alen Pjanic (18 PTS, 6/7 3P), Owen Klassen (15 PTS, 14 REB, 5 AST) und Tanner Leissner (10 seiner 14 PTS im vierten Viertel) führten die Gäste zurück.
Die ewige Bilanz: Von den bisherigen 42 Duellen seit der Saison 1987/88 haben die Oldenburger 28, die Ludwigsburger 14 gewonnen. Die vergangenen beiden Partien gingen an die Baskets, die vergangenen zwei Spiele in Oldenburg entschieden aber die RIESEN für sich.
Am Rande der Bande: Jeff Roberson wird Ludwigsburg mehrere Monate nicht zur Verfügung stehen, nachdem sich Robinson im Spiel gegen Bayreuth einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Mit Justin Johnson fehlte zuletzt ein anderer Big Manaus einem erfreulichen Grund: Seine Frau erwartet das zweite Kind. Die Oldenburger müssen derzeit auf Owen Klassen, Rihards Lomazs und Kenneth Ogbe verzichten.
Im Blick des Bundestrainers: Mit dem Ludwigsburger Brüderpaar Jacob und Johannes Patrick sind zwei Spieler dieses Duells von Bundestrainer Gordon Herbert für die letzten zwei WM-Qualifikationsspiele nominiert worden. Alen Pjanic steht nicht im DBB-Kader, mit seinen Auftritten vor allem im neuen Jahr hätte sich der Forward eine Nominierung aber verdient gehabt: 31 Punkte samt Saisonrekord von neun Dreiern gegen Weißenfels, 18 Zähler samt sechs Dreiern (bei sieben Versuchen) gegen Ludwigsburg oder 18 Punkte samt fünf Dreiern gegen Bamberg sind nur drei von vielen Argumenten.

Alte Bekannte: Oldenburgs Big Men Owen Klassen und Tanner Leissner liefen jeweils eine Saison für Ludwigsburg auf. Oldenburgs Max DiLeo und Ludwigsburgs Eddy Edigin waren in der vergangenen Saison Teamkollegen in Hamburg. Und Ludwigsburgs Jonathan Bähre und Oldenburgs MaCio Teague spielten zwei Jahre lange in der NCAA an der UNC Asheville.
Weise Worte: „Ich habe den Jungs in der Umkleide gesagt, dass wir uns den Sieg nicht verdient haben. Braunschweig hätte den Sieg verdient gehabt. Wir behandeln dieses Spiel wie eine Niederlage.“ Ludwigsburgs Headcoach Josh King zeigte sich unzufrieden, dass sein Team gegen die Löwen erneut eine hohe Führung verspielt hatte. Das spricht für ein prozessbezogenes Denken. Beim TOP FOUR, einem „Do or Die“-Format, wird King aber sicherlich ergebnisorientierter antreten.
Sonstiges: Der Chef in Oldenburg, Hermann Schüller, hat früher bei den Bayern gespielt. Der Chef bei den Bayern, Marko Pesic, hat früher bei Berlin gespielt. Der Chef bei Berlin, Marco Baldi, hat früher in Ludwigsburg gespielt … und bis hierhin sind wir einer ganz großen Nummer auf der Spur.
Aber leider hat der Ludwigsburger Chef Alexander Reil nicht gespielt, weder in Oldenburg, noch generell in der Bundesliga (erwähnenswert wäre höchstens Oldenburgs Legende Tyron McCoy, dessen Trikot in der EWE Arena unter der Hallendecke hängt, und der seine Trainerkarriere in Ludwigsburg gestartet hat, nun aber in Ulm ist).
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Samstag ab 15:45 Uhr live und kostenfrei für alle bei MAGENTA SPORT übertragen. Stefan Koch kommentiert an der Seite des Experten Pascal Roller, Arne Malsch führt die Field-Interviews. Außerdem ist die Partie auf Twitch zu sehen, dabei wird unter anderem die Oldenburger Legende Rickey Paulding zu Gast sein. Es gibt alle Partien in HD - live und on demand hier bei MAGENTA SPORT.
Aktuelle Wettquoten: EWE Baskets Oldenburg vs. MHP RIESEN Ludwigsburg hier auf sportwetten.de.
Für dieses Spiel ist kein Video verfügbar.
Play-by-Play im 4. Viertel
- 00:00Spielende
- 00:00Vergebener Dreier
- 00:07Defensiv-Rebound
- 00:07Vergebener Dreier
- 00:20Defensiv-Rebound
- 00:20Vergebener Dreier
- 00:29Erfolgreicher Freiwurf - Trey Drechsel - 92:86 (+1)
- 00:29Timeout
- 00:29Gefoult worden
- 00:29Foul
- 00:29Erfolgreicher Korbleger - Trey Drechsel - Assist: Shakur Juiston - 91:86 (+2)
- 00:49Erfolgreicher Dreier - Justin Johnson - Assist: Will Cherry - 89:86 (+3)
- 00:57Ballverlust
- 01:09Erfolgreicher Dreier - Justin Johnson - Assist: Will Cherry - 89:83 (+3)
- 01:19Erfolgreicher Freiwurf - Tanner Leissner - 89:80 (+1)
- 01:19Spielerwechsel
- 01:19Gefoult worden
- 01:19Foul
- 01:19Erfolgreicher Korbleger - Tanner Leissner - 88:80 (+2)
- 01:41Spielerwechsel
- 01:41Ballverlust
- 02:00Erfolgreicher Freiwurf - Trey Drechsel - 86:80 (+1)
- 02:00Gefoult worden
- 02:00Foul
- 02:00Erfolgreicher Halbdistanzwurf - Trey Drechsel - Assist: Shakur Juiston - 85:80 (+2)
- 02:12Defensiv-Rebound
- 02:12Vergebener Freiwurf
- 02:12Erfolgreicher Freiwurf - Will Cherry - 83:80 (+1)
- 02:12Gefoult worden
- 02:12Foul
- 02:30Erfolgreicher Dunking - Trey Drechsel - Assist: Shakur Juiston - 83:79 (+2)
- 02:43Timeout
- 02:45Erfolgreicher Dreier - Justin Johnson - Assist: Yorman Polas Bartolo - 81:79 (+3)
- 02:50Ballgewinn
- 02:50Ballverlust
- 02:57Defensiv-Rebound
- 02:57Vergebener Dreier
- 03:05Ballgewinn
- 03:05Ballverlust
- 03:17Team-Timeout
- 03:20Vergebener Dreier
- 03:33Spielerwechsel
- 03:33Spielerwechsel
- 03:33Gefoult worden
- 03:33Foul
- 03:39Ballgewinn
- 03:39Ballverlust
- 03:50Defensiv-Rebound
- 03:50Vergebener Dreier
- 03:51Spielerwechsel
- 03:51Gefoult worden
- 03:51Foul
- 04:05Erfolgreicher Halbdistanzwurf - DeWayne Russell - 81:76 (+2)
- 04:18Defensiv-Rebound
- 04:18Vergebener Halbdistanzwurf
- 04:42Defensiv-Rebound
- 04:42Vergebener Freiwurf
- 04:43Gefoult worden
- 04:43Foul
- 04:43Erfolgreicher Korbleger - T.J. Holyfield - 79:76 (+2)
- 04:44Offensiv-Rebound
- 04:44Vergebener Halbdistanzwurf
- 04:56Gefoult worden
- 04:56Foul
- 05:16Erfolgreicher Halbdistanzwurf - Jhonathan Dunn - Assist: Prentiss Hubb - 77:76 (+2)
- 05:30Spielerwechsel
- 05:30Spielerwechsel
- 05:30Spielerwechsel
- 05:30Timeout
- 05:30Erfolgreicher Korbleger - Shakur Juiston - Assist: Trey Drechsel - 77:74 (+2)
- 05:54Defensiv-Rebound
- 05:54Vergebener Halbdistanzwurf
- 05:58Defensiv-Rebound
- 05:58Vergebener Dreier
- 06:07Offensiv-Rebound
- 06:07Block
- 06:07Geblockter Korbleger
- 06:20Offensiv-Rebound
- 06:20Vergebener Freiwurf
- 06:20Erfolgreicher Freiwurf - DeWayne Russell - 75:74 (+1)
- 06:20Gefoult worden
- 06:20Foul
- 06:43Erfolgreicher Korbleger - Shonn Miller - Assist: Prentiss Hubb - 74:74 (+2)
- 06:57Erfolgreicher Freiwurf - Trey Drechsel - 74:72 (+1)
- 06:57Gefoult worden
- 06:57Foul
- 06:57Erfolgreicher Korbleger - Trey Drechsel - 73:72 (+2)
- 07:04Defensiv-Rebound
- 07:04Vergebener Dreier
- 07:22Spielerwechsel
- 07:22Team-Rebound
- 07:24Vergebener Dreier
- 07:38Defensiv-Rebound
- 07:38Vergebener Halbdistanzwurf
- 08:03Erfolgreicher Korbleger - Alen Pjanic - 71:72 (+2)
- 08:07Ballgewinn
- 08:07Ballverlust
- 08:28Erfolgreicher Dreier - DeWayne Russell - Assist: Maximilian DiLeo - 69:72 (+3)
- 08:54Erfolgreicher Dreier - Prentiss Hubb - 66:72 (+3)
- 09:17Defensiv-Rebound
- 09:17Vergebener Dreier
- 09:27Defensiv-Rebound
- 09:27Vergebener Dreier
- 09:38Defensiv-Rebound
- 09:38Vergebener Dreier
- 09:43Defensiv-Rebound
- 09:43Vergebener Dunking
- 09:52Gefoult worden
- 09:52Foul
- 10:00Sprungball
- 10:00Viertelbeginn
EWE Baskets Oldenburg
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 26-41 (63.4%) | 10-25 (40.0%) | 36-66 (54.5%) |
MHP RIESEN Ludwigsburg
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 13-29 (44.8%) | 15-34 (44.1%) | 28-63 (44.4%) |
Party in Gelb: EWE Baskets besiegen RIESEN in eigener Arena / Oldenburg zieht ins Finale am Sonntag ein
Die EWE Baskets Oldenburg ziehen vor 6.200 Zuschauern in der heimischen EWE Arena ins Finale um den MagentaSport BBL Pokal ein. Das 92:86 ist einer Steigerung in der zweiten Halbzeit zu verdanken, in der die RIESEN nur noch 37 Punkte erzielen.
Spielverlauf und Wendepunkt: Halbfinale auf dem eigenen Parkett: Die EWE Baskets Oldenburg waren im Spiel gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg fest gewillt, diesen Vorteil für sich zu nutzen.
Der Start in die Partie verlief aus Sicht der Gastgeber aber zunächst nur kurzzeitig nach Wunsch, als es 5:0 stand. Danach übernahmen die Ludwigsburger das Ruder. Will Cherry traf schließlich per Buzzer zum 28:23. Und auch im zweiten Viertel erspielten sich die RIESEN Vorteile und setzten sich Stück für Stück ab. 37:49 hieß es nach 20 Minuten: Oldenburgs Trainer Pedro Calles ging durchaus mit Sorgenfalten in die Kabine.
Als Alen Pjanic in der 24. Minute per Dreier zum 47:57 traf, wurde es auf den Rängen noch einmal lauter. Die EWE Baskets fanden nun den Schlüssel, um Ludwigsburg das Leben deutlich schwerer zu machen. Der Vorsprung der RIESEN schmolz; vor dem abschließenden Viertel lagen sie nur noch mit 69:66 vorne.
Die Zeit für große Momente war gekommen, und es waren nun die Oldenburger, die diese in Serie lieferten. Bis auf 89:80 (39.) setzten sie sich ab, bevor die RIESEN noch einmal zurückzukommen schienen. Zwei Dreier des starken Justin Johnson weckten neue Hoffnungen, doch insbesondere Trey Drechsel brachte die Mannschaft von Coach Josh King zur Verzweiflung.
Der Rest war eine Party in Gelb: Nach 2015 zogen die EWE Baskets zum zweiten Mal auf heimischem Boden ins Endspiel ein.
Duell im Fokus: Ein während der Partie oft sehr intensives Duell lieferten sich Oldenburgs Alen Pjanic und Ludwigsburgs Yorman Polas Bartolo. Pjanic musste im vierten Viertel mit fünf Fouls vom Feld, stand allerdings insgesamt 34:26 Minuten auf dem Parkett.

Zahlen, bitte: Starke neun von 17 Dreiern versenkten die Ludwigsburger in der ersten Halbzeit, im zweiten Abschnitt waren es nur noch sechs von 17. Da parallel die EWE Baskets ihre Quote steigerten, erspielten sie sich einen kleinen, aber mitentscheidenden Vorteil. Insgesamt lag die Oldenburger Feldwurfquote bei 55 Prozent, die der Ludwigsburger bei 44 Prozent.
Spieler der Partie: Aus einer echten Teamleistung ragten bei den Oldenburgern einige Spieler heraus. Topscorer war DeWayne Russell mit 26 Punkten, acht Assists und fünf Rebounds, aber auch Neuzugang Shakur Juiston stellte seinen Wert mit 14 Punkten, sechs Rebounds und vier Assists unter Beweis. In der entscheidenden Phase war zudem auf Trey Drechsel Verlass, der mehrmals klug seine Position auf dem Weg zum Korb fand und acht ganz wichtige Punkte erzielte. Am Ende kam er auf 13.
Die Deutschen: Wertvolle Impulse setzten bei den EWE Baskets Oldenburg Forward Alen Pjanic (zwölf Punkte, sechs Rebounds) und Kapitän Max DiLeo, der – einmal mehr – in der Verteidigung weit über die eigene Schmerzgrenze hinausging. Bei den Ludwigsburgern kam Jacob Patrick auf acht Zähler, während Yorman Polas Bartolo mit 16 Punkten und viel Energie glänzte.

Am Rande der Bande: Bei den EWE Baskets waren Kenny Ogbe, Owen Klassen, Rihards Lomazs und Fritz Hemschemeier nicht mit dabei, Ludwigsburg musste auf Jeff Roberson verzichten.
Sonstiges: Zum Gewinner des Tages – neben den siegreichen Gastgebern – hätte sich ein Fan machen können. Beim Wurf von der Mittellinie ging es um 100.000 Euro. Sein Wurf allerdings verfehlte das Ziel deutlich.
Wie geht’s weiter: Die EWE Baskets spielen am Sonntag ab 15 Uhr um den Titel, Ludwigsburg hingegen reist nach Hause.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei MAGENTA SPORT.