10.09.18:30
EWE Baskets Oldenburg – MLP Academics Heidelberg
04.12.2022, 15:00 Uhr | BBL Pokal, Viertelfinale
Spiel Statistiken
Game Leaders
- OLD, Drei-Punkte-Quote:
A. Pjanic100.0%Drei-Punkte-Quote (3P%)100.0%HDB, Drei-Punkte-Quote: V. Kesteloot
Schiedsrichter & Kommissare
Robert Lottermoser (Schiedsrichter 1), Zulfikar Oruzgani (Schiedsrichter 2), Martin Matip (Schiedsrichter 3), Ingo Holsten (Kommissar)
Zuschauende
5737
Revanche gegen die Buzzerbeater? Oldenburg trifft im Pokal auf Heidelberg
Status quo: Mit wichtigen Siegen haben sich die EWE Baskets Oldenburg und die MLP Academics Heidelberg auf ihr Duell im Viertelfinale des MagentaSport BBL Pokals eingestimmt. Während die Norddeutschen im zweiten Niedersachsen-Duell binnen sechs Tagen bei den Basketball Löwen Braunschweig mit 84:76 gewannen, setzten sich die Süddeutschen mit 91:84 bei Aufsteiger Rostock durch. An diesem Sonntag heißt es: alles oder nichts! Beziehungsweise: Wer schafft den Sprung ins TOP FOUR?
Die besondere Brisanz: Für besondere Motivation – wenn diese bei einem Do-or-die-Spiel überhaupt nötig ist – dürfte bei den Oldenburgern die Erinnerung an das Liga-Spiel in Heidelberg vor gut einem Monat sorgen. Bis 0,7 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit lagen sie in Führung, bevor die Buzzerbeater im buchstäblich letzten Moment durch Shy Ely den Ausgleich erzielten und sich schließlich nach Verlängerung gegen frustrierte Oldenburger durchsetzen konnten. In der Extrazeit schaltete Verteidigungsspezialist Akeem Vargas in den Scorermodus und avancierte zum Heidelberger Topscorer, Vargas wird nun aber fehlen (siehe „Am Rande der Bande“).
Duell im Fokus: Die Point Guards sind auf beiden Seiten Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Oldenburgs DeWayne Russell hat sich mit seinen durchschnittlich 17,9 Punkten und 7,3 Assists als Glücksgriff erwiesen, während Heidelbergs Eric Washington bei den individuellen Zahlen sogar noch einen drauflegt: 20,9 Punkte liefert er pro Partie, dazu kommen genau wie bei Russell 7,3 Assists. Im direkten Duell liegt das Potenzial für einen überaus spannenden Schlagabtausch.
Zahlen, bitte: Gute Reboundarbeit dürfte ein Schlüssel für beide Mannschaften sein, denn sowohl bei Oldenburg als auch bei Heidelberg gehen doch einige Würfe daneben. Während die EWE Baskets 43,1 Prozent ihrer Versuche aus dem Feld versenken (Rang 17 in der Liga), ist Heidelberg mit 43,9 Prozent nur unwesentlich erfolgreicher (15.) – viel Potenzial für zweite Chancen hüben wie drüben. Bei den Rebounds hat Oldenburg übrigens aktuell die Nase vorne (durchschnittlich 39,0 gegenüber 34,4).

Die ewige Bilanz: Von einem Traditionsduell mag man nicht sprechen, standen sich die beiden Teams doch erst dreimal in der easyCredit BBL gegenüber. Die EWE Baskets führen mit 2:1.
Am Rande der Bande: Die Heidelberger müssen im Pokal erneut auf Akeem Vargas verzichten. Der Shooting Guard wurde „wegen Tätlichkeit in einem minderschweren Fall gegen einen Spieler“ mit einer Sperre von zwei Pflichtspielen belegt. Schon beim Sieg in Rostock war er nicht mit dabei. Bei den Oldenburgern fehlte zuletzt erneut Norris Agbakoko, während Kenny Ogbe in Braunschweig zwar wieder im Kader, aber noch nicht wieder auf dem Feld stand. MaCio Teague musste zweimal in Folge aussetzen, da der Kader der Oldenburger nach der Verpflichtung von Rihards Lomazs über sieben ausländische Spieler verfügt.
Sonstiges: Für das Pokalspiel in Oldenburg am zweiten Advent waren Mitte der Woche bereits über 5.000 Tickets vergeben.
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird ab 14:45 Uhr live bei MAGENTA SPORT übertragen, Arne Malsch kommentiert das Spiel. Es gibt alle Partien in HD – live und on demand hier bei MAGENTA SPORT.
Aktuelle Wettquoten: EWE Baskets Oldenburg vs. MLP Academics Heidelberg hier auf sportwetten.de.
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Play-by-Play im 4. Viertel
- 00:00Spielende
- 00:01Offensiv-Rebound
- 00:01Vergebener Dreier
- 00:13Erfolgreicher Freiwurf - Eric Washington - 85:83 (+1)
- 00:13Erfolgreicher Freiwurf - Eric Washington - 85:82 (+1)
- 00:13Gefoult worden
- 00:13Foul
- 00:13Spielerwechsel
- 00:13Timeout
- 00:13Erfolgreicher Freiwurf - DeWayne Russell - 85:81 (+1)
- 00:13Erfolgreicher Freiwurf - DeWayne Russell - 84:81 (+1)
- 00:13Gefoult worden
- 00:13Foul
- 00:14Ballgewinn
- 00:14Ballverlust
- 00:20Defensiv-Rebound
- 00:20Block
- 00:20Geblockter Halbdistanzwurf
- 00:41Defensiv-Rebound
- 00:41Vergebener Korbleger
- 00:54Erfolgreicher Freiwurf - Alen Pjanic - 83:81 (+1)
- 00:54Vergebener Freiwurf
- 00:54Spielerwechsel
- 00:54Gefoult worden
- 00:54Foul
- 01:08Defensiv-Rebound
- 01:08Vergebener Dreier
- 01:27Defensiv-Rebound
- 01:27Vergebener Dreier
- 01:40Ballverlust
- 01:51Defensiv-Rebound
- 01:51Vergebener Dreier
- 02:11Erfolgreicher Freiwurf - Eric Washington - 82:81 (+1)
- 02:11Vergebener Freiwurf
- 02:11Spielerwechsel
- 02:11Spielerwechsel
- 02:11Gefoult worden
- 02:11Foul
- 02:23Erfolgreicher Korbleger - Alen Pjanic - 82:80 (+2)
- 02:30Ballgewinn
- 02:30Ballverlust
- 02:40Erfolgreicher Freiwurf - DeWayne Russell - 80:80 (+1)
- 02:40Erfolgreicher Freiwurf - DeWayne Russell - 79:80 (+1)
- 02:40Gefoult worden
- 02:40Foul
- 02:55Gefoult worden
- 02:55Foul
- 02:55Team-Rebound
- 02:57Vergebener Halbdistanzwurf
- 03:08Spielerwechsel
- 03:08Team-Rebound
- 03:13Vergebener Dreier
- 03:20Team-Rebound
- 03:20Block
- 03:20Geblockter Korbleger
- 03:34Defensiv-Rebound
- 03:34Vergebener Halbdistanzwurf
- 03:48Erfolgreicher Freiwurf - Eric Washington - 78:80 (+1)
- 03:48Erfolgreicher Freiwurf - Eric Washington - 78:79 (+1)
- 03:48Spielerwechsel
- 03:48Timeout
- 03:48Gefoult worden
- 03:48Foul
- 03:54Offensiv-Rebound
- 03:54Block
- 03:54Geblockter Halbdistanzwurf
- 04:11Defensiv-Rebound
- 04:11Vergebener Halbdistanzwurf
- 04:36Erfolgreicher Dreier - Elias Lasisi - Assist: Eric Washington - 78:78 (+3)
- 04:51Spielerwechsel
- 04:51Gefoult worden
- 04:51Foul
- 04:51Erfolgreicher Tip-In - Tanner Leissner - 78:75 (+2)
- 04:55Offensiv-Rebound
- 04:55Vergebener Korbleger
- 05:02Offensiv-Rebound
- 05:02Vergebener Dreier
- 05:24Erfolgreicher Korbleger - Maximilian Ugrai - Assist: Eric Washington - 76:75 (+2)
- 05:41Spielerwechsel
- 05:41Timeout
- 05:42Erfolgreicher Dreier - Rihards Lomazs - 76:73 (+3)
- 06:07Defensiv-Rebound
- 06:07Vergebener Dreier
- 06:27Erfolgreicher Freiwurf - Maximilian DiLeo - 73:73 (+1)
- 06:27Erfolgreicher Freiwurf - Maximilian DiLeo - 72:73 (+1)
- 06:27Spielerwechsel
- 06:27Gefoult worden
- 06:27Foul
- 06:46Defensiv-Rebound
- 06:46Vergebener Freiwurf
- 06:46Erfolgreicher Freiwurf - Vincent Kesteloot - 71:73 (+1)
- 06:46Spielerwechsel
- 06:46Gefoult worden
- 06:46Foul
- 06:59Erfolgreicher Korbleger - Alen Pjanic - Assist: Maximilian DiLeo - 71:72 (+2)
- 07:14Erfolgreicher Dreier - Vincent Kesteloot - Assist: Eric Washington - 69:72 (+3)
- 07:32Erfolgreicher Dreier - Alen Pjanic - Assist: Rihards Lomazs - 69:69 (+3)
- 07:43Gefoult worden
- 07:43Foul
- 08:01Erfolgreicher Freiwurf - Maximilian Ugrai - 66:69 (+1)
- 08:01Vergebener Freiwurf
- 08:01Gefoult worden
- 08:01Foul
- 08:11Ballgewinn
- 08:11Ballverlust
- 08:20Spielerwechsel
- 08:20Gefoult worden
- 08:20Foul
- 08:36Erfolgreicher Korbleger - Eric Washington - 66:68 (+2)
- 08:57Erfolgreicher Dreier - Alen Pjanic - Assist: DeWayne Russell - 66:66 (+3)
- 09:12Defensiv-Rebound
- 09:12Vergebener Dreier
- 09:21Gefoult worden
- 09:21Foul
- 09:40Erfolgreicher Dunking - Alen Pjanic - Assist: Maximilian DiLeo - 63:66 (+2)
- 09:49Ballgewinn
- 09:49Ballverlust
- 10:00Sprungball
- 10:00Viertelbeginn
EWE Baskets Oldenburg
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 20-40 (50.0%) | 11-27 (40.7%) | 31-67 (46.3%) |
MLP Academics Heidelberg
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 13-25 (52.0%) | 14-34 (41.2%) | 27-59 (45.8%) |
Revanche geglückt: Oldenburg siegt gegen die Buzzerbeater / Pjanic stellt Weichen Richtung TOP FOUR
In einem bis zur letzten Sekunde umkämpften Viertelfinalspiel im MagentaSport BBL Pokal vor 5.737 Zuschauern setzen sich die EWE Baskets Oldenburg mit 85:83 gegen die MLP Academics Heidelberg durch. Eine große Leistung von Eric Washington bleibt ungekrönt – der Guard verpasst ein Triple Double und den letzten Wurf jeweils nur knapp.
Spielverlauf und Wendepunkt: Als Eric Washington am späten Sonntagnachmittag in der Oldenburger EWE Arena zum letzten Wurf ansetzte, schien sich Geschichte zu wiederholen.
Die Buzzerbeater aus Heidelberg, die in dieser Saison nicht nur einmal in buchstäblich letzter Sekunde einen entscheidenden Treffer hatten setzen können, bestachen zuvor bei ihrem Auftritt in Oldenburg mit unermüdlichem Kampfgeist. Auf dem Weg zur finalen Wurfchance hatten sie zunächst eine starke Anfangsphase der Gastgeber kühl kontern können.
Mit großer Leidenschaft setzten sie sich kontinuierlich von den phasenweise konsternierten Norddeutschen ab und verschafften sich bis zur Halbzeitpause einen 52:39-Vorsprung. Kurz zuvor lagen sie sogar mit 17 Zählern in Führung; das 50:33 sollte an diesem Tag der höchste Abstand zwischen den beiden Kontrahenten bleiben.
Nach der Pause, in der Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller für den Fall eines Sieges eine Bewerbung um die Ausrichtung des TOP FOUR ankündigte, zeigten sich die Oldenburger verbessert. In der Verteidigung legten sie deutlich zu, in der Offensive verließen sie sich vorübergehend noch sehr auf Anführer DeWayne Russell. Nach 30 Minuten stand es 61:66 aus Sicht der Hausherren.
Im letzten Viertel übernahm dann Oldenburgs Forward Alen Pjanic. Er übernahm Verantwortung, setzte einen Treffer nach dem nächsten und riss das Publikum von den Sitzen. In einer hektischen Schlussphase holte Tanner Leissner mit einem unsportlichen Foul bei ruhendem Ball die Heidelberger fast noch einmal entscheidend zurück in die Partie, der letzte Angriff schließlich gehört den Academics.
Eric Washington, der zuvor 21 Punkte, elf Assists und acht Rebounds gesammelt hatte und damit nur knapp an einem Triple Double vorbeischrammte, setzte zum letzten Wurf an – und traf nicht. Im Gegensatz zum Duell in der Liga blieben die Buzzerbeater an diesem Tag ohne Lohn. Oldenburg steht im TOP FOUR.

Duell im Fokus: Das mit viel Vorfreude erwartete Duell zwischen den Point Guards beider Teams lieferte viel Sehenswertes, denn neben den fabulösen Zahlen von Washington lieferte auch Oldenburgs Russell eine starke Vorstellung mit seinen 28 Zählern. Der Baskets-Motor aber war oft auf sich alleine gestellt und kam nur auf zwei Assists.
Zahlen, bitte: In einer ausgesprochen ausgeglichenen Partie waren es naturgemäß die Details, die den Unterschied ausmachten. Ein Blick auf die Freiwurfstatistik wird den Heidelbergern nicht munden: Sie verpassten satte acht Versuche (15/23) und brachten sich so um die Chance, das TOP FOUR zu erreichen.
Spieler der Partie: Gewiss waren das Beinahe-Triple-Double von Washington und die 28 Punkte von Russell überaus ansehnlich, doch dank des Effekts auf den Ausgang des Spiels muss an dieser Stelle der Name Alen Pjanic fallen. Seine Energieleistung im vierten Viertel war entscheidend für den Sieg der EWE Baskets; höchst bescheiden stellte der Spieler der Partie im abschließenden Interview die Teamleistung heraus.

Die Deutschen: Neben Pjanic überzeugte bei den EWE Baskets Kapitän Max DiLeo, der auf zwölf Punkte kam. Bei den Heidelbergern sammelte Max Ugrai zwölf Punkte; er musste allerdings vorzeitig mit fünf Fouls seinen Arbeitstag beenden.
Am Rande der Bande: Oldenburg musste auf Center Norris Agbakoko verzichten, während Kenny Ogbe zwar im Kader, nicht aber auf dem Spielfeld stand. Bei Heidelberg musste Akeem Vargas aufgrund seiner Sperre zum zweiten und damit letzten Mal aussetzen.
Wie geht’s weiter: Die EWE Baskets Oldenburg gastieren am Dienstag, 6. Dezember, beim FC Bayern München. Die MLP Academics Heidelberg sind am selben Tag bei den NINERS aus Chemnitz gefordert.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei MAGENTA SPORT.