10.09.18:30
ALBA BERLIN – Telekom Baskets Bonn
17.10.2022, 19:00 Uhr | BBL Pokal, Achtelfinale
Spiel Statistiken
Game Leaders
- BER, Zwei-Punkte-Quote:
K. Koumadje100.0%Zwei-Punkte-Quote (2P%)100.0%BON, Zwei-Punkte-Quote: D. Williams
Schiedsrichter & Kommissare
Tamer Arik (Schiedsrichter 1), Anne Panther (Schiedsrichter 2), Armin Mutapcic (Schiedsrichter 3), Jörg Gitzler (Kommissar)
Arena
Uber Arena
Zuschauende
5345
Duell der Topscorer: Klassiker zwischen Berlin und Bonn als krachender Schlusspunkt des Pokal-Achtelfinales
Status quo: Die Telekom Baskets Bonn waren in der vergangenen Saison der schärfste Rivale von ALBA BERLIN und dem FC Bayern München und werden das – laut nahezu allen Prognosen – auch in dieser Saison sein. Mit zwei Erfolgen in der Liga gegen die Würzburg Baskets und Brose Bamberg sowie einem Sieg in der FIBA Basketball Champions League gegen den Titelkandidaten Pinar Karsiyaka bringt das Team von Tuomas Iisalo gute Argumente vor.
Wie Bonn ist auch Berlin in der Liga noch ungeschlagen. Und wie die Iisalo-Truppe bezwang auch die Gonzalez-Mannschaft Bamberg, zuletzt entführten die Albatrosse im Ligabetrieb einen 89:81-Erfolg von den EWE Baskets Oldenburg. Die bisherigen Auftritte in der EuroLeague sind noch beachtlicher: Auf einen Heimsieg gegen Partizan Belgrad folgte am Freitag ein 80:74-Auswärtserfolg nach Verlängerung in Mailand. Die Albatrosse befinden sich meisterlicher Frühform.
Die besondere Brisanz: „Die Mutter aller Spiele“ hat auch im Pokal schon viele dramatische Kapitel geschrieben. Die Bonner entschieden dabei allerdings nur das allererste (2004 im Viertelfinale) für sich. Alle folgenden fünf Pokalduelle gewannen die Berliner. 2009 überrollte ALBA die Telekom Baskets im Finale von Hamburg 69:44. 2014 warf Reggie Redding die Berliner in der Qualifikation gegen Bonn mit einem Dreier aus der Ecke zum 88:87 ins TOP FOUR.
2015 gewannen die Berliner in Oldenburg auch das Spiel um den dritten Platz gegen Bonn. 2021 legten sie beim damaligen Quali-Turnier mit einem 90:82-Sieg in Bonn den Grundstein für den Einzug ins TOP FOUR. Und in der vergangenen Saison rettete Luke Sikma ALBA im Achtelfinale gegen Bonn mit einem einbeinigen Kunstwurf in die Verlängerung und wahrte damit ALBAs (später realisierte) Chance, Pokalsieger zu werden.

Duell im Fokus: Maodo Lo gegen TJ Shorts war schon im letztjährigen Pokalfinale das spektakuläre Duell, mit ihrer Schnelligkeit und Finesse sind die beiden die vielleicht spektakulärsten Spielmacher der easyCredit BBL. Shorts, damals noch für Crailsheim aktiv, war mit 30 Punkten der Topscorer des Finales, konnte damit aber nicht den Berliner 86:76-Sieg verhindern. 90 Sekunden vor Schluss entfachte der US-Guard zwar die Crailsheimer Hoffnungen mit einem Dreipunktspiel zum 76:79 noch einmal, aber Maodo Lo (mit 20 Punkten ALBAs Topscorer) konterte umgehend eiskalt mit einem Dreier aus der Ecke und ebnete damit den Weg zu ALBAs elftem Pokaltitel. Sieben Monate vor dem Gewinn der EM-Bronzemedaille konnte der Nationalspieler in der Mercedes-Benz Arena als Pokal-MVP schon einmal das Feiern üben. Hinter dem Einsatz von Lo steht aber ein Fragezeichen: Auf Grund von Problemen im Sprunggelenk wurde Berlins Nationalspieler gegen Mailand geschont.
Zahlen, bitte: Nur 11,0 Ballverluste haben die Berliner bisher zu beklagen – der Spitzenwert zusammen mit der BG Göttingen und den EWE Baskets Oldenburg. Doch die Bonner haben bisher 16,5 Ballverluste forciert.
Die ewige Bilanz: Nicht nur bei den Pokalduellen, auch bei den gesamten Duellen seit der zur Saison 1998/99 geführten digitalen Datenbank führen die Berliner deutlich: mit 50:24. Nach acht Niederlagen in Serie feierten die Bonner im ersten Hauptrundenspiel der vergangenen Saison aber immerhin einen 88:86-Auswärtserfolg – eineinhalb Wochen vor dem Pokalduell. Die Berliner revanchierten sich für diese Heimniederlage und nahmen im Februar dieses Jahres einen 89:77-Erfolg von der alten mit in die aktuelle Bundeshauptstadt.
Im Blick des Bundestrainers stehen bei Berlin natürlich die EM-Bronzehelden Maodo Lo und Johannes Thiemann, jedoch dürfte das Duo beim kommenden Länderspielfenster der WM-Qualifikation Gordon Herbert nicht zur Verfügung stehen. In der Vorbereitung auf die Europameisterschaft war Bonns Leon Kratzer dabei. Die durchschnittlich 7,3 Punkte und 5,3 Rebounds in vier Pflichtspielen stechen nicht so sehr ins Auge, dafür aber Kratzers hervorragende Quote von 87,5 Prozent aus dem Feld.
Alte Bekannte: Berlins Maodo Lo und Bonns Leon Kratzer waren 2016/17 Teamkollegen in Bamberg.
Am Rande der Bande: Nach der Partie werden die Viertelfinalduelle des Pokals ausgelost. Losfee wird Max Lemke sein, Olympiasieger im Kajak-Vierer bei den Olympischen Spielen in Tokio.
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Montag ab 18.45 Uhr live bei MAGENTA SPORT übertragen. Alexander Frisch kommentiert zusammen mit dem Experten Pascal Roller, Anett Sattler führt die Field-Interviews. Es gibt alle Partien in HD - live und on demand hier bei MAGENTA SPORT.
Aktuelle Wettquoten: ALBA BERLIN vs. Telekom Baskets Bonn hier auf sportwetten.de.
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Play-by-Play im 4. Viertel
- 00:00Spielende
- 00:00Vergebener Dreier
- 00:02Erfolgreicher Freiwurf - Jonas Mattisseck - 98:95 (+1)
- 00:02Vergebener Freiwurf
- 00:02Spielerwechsel
- 00:02Gefoult worden
- 00:02Foul
- 00:02Spielerwechsel
- 00:02Timeout
- 00:02Erfolgreicher Korbleger - TJ Shorts II - 97:95 (+2)
- 00:08Erfolgreicher Freiwurf - Jonas Mattisseck - 97:93 (+1)
- 00:08Erfolgreicher Freiwurf - Jonas Mattisseck - 96:93 (+1)
- 00:08Gefoult worden
- 00:08Foul
- 00:09Defensiv-Rebound
- 00:09Vergebener Korbleger
- 00:17Gefoult worden
- 00:17Foul
- 00:20Spielerwechsel
- 00:20Timeout
- 00:20Erfolgreicher Freiwurf - Yanni Wetzell - 95:93 (+1)
- 00:20Erfolgreicher Freiwurf - Yanni Wetzell - 94:93 (+1)
- 00:20Gefoult worden
- 00:20Foul
- 00:41Defensiv-Rebound
- 00:41Vergebener Korbleger
- 00:57Defensiv-Rebound
- 00:57Vergebener Freiwurf
- 00:57Spielerwechsel
- 00:57Gefoult worden
- 00:57Foul
- 00:57Erfolgreicher Dunking - Yanni Wetzell - Assist: Luke Sikma - 93:93 (+2)
- 01:16Spielerwechsel
- 01:16Erfolgreicher Korbleger - Sebastian Herrera - Assist: Leon Kratzer - 91:93 (+2)
- 01:29Erfolgreicher Freiwurf - Yanni Wetzell - 91:91 (+1)
- 01:29Erfolgreicher Freiwurf - Yanni Wetzell - 90:91 (+1)
- 01:29Spielerwechsel
- 01:29Gefoult worden
- 01:29Foul
- 01:36Defensiv-Rebound
- 01:36Vergebener Dreier
- 02:01Defensiv-Rebound
- 02:01Vergebener Dreier
- 02:12Offensiv-Rebound
- 02:12Vergebener Dreier
- 02:28Erfolgreicher Halbdistanzwurf - TJ Shorts II - 89:91 (+2)
- 02:54Erfolgreicher Korbleger - Louis Olinde - Assist: Luke Sikma - 89:89 (+2)
- 03:01Erfolgreicher Korbleger - Finn Delany - Assist: Sebastian Herrera - 87:89 (+2)
- 03:12Spielerwechsel
- 03:12Ballverlust
- 03:23Defensiv-Rebound
- 03:23Vergebener Halbdistanzwurf
- 03:38Erfolgreicher Korbleger - Louis Olinde - 87:87 (+2)
- 03:47Offensiv-Rebound
- 03:47Vergebener Korbleger
- 04:13Erfolgreicher Dreier - Jeremy Morgan - Assist: Finn Delany - 85:87 (+3)
- 04:22Defensiv-Rebound
- 04:22Vergebener Halbdistanzwurf
- 04:44Timeout
- 04:44Erfolgreicher Dreier - Sebastian Herrera - 85:84 (+3)
- 05:07Defensiv-Rebound
- 05:07Vergebener Korbleger
- 05:30Erfolgreicher Freiwurf - Jeremy Morgan - 85:81 (+1)
- 05:30Spielerwechsel
- 05:30Gefoult worden
- 05:30Foul
- 05:30Erfolgreicher Korbleger - Jeremy Morgan - 85:80 (+2)
- 05:38Erfolgreicher Halbdistanzwurf - Tamir Blatt - 85:78 (+2)
- 05:56Spielerwechsel
- 05:56Spielerwechsel
- 05:56Erfolgreicher Freiwurf - TJ Shorts II - 83:78 (+1)
- 05:56Gefoult worden
- 05:56Foul
- 05:56Erfolgreicher Korbleger - TJ Shorts II - 83:77 (+2)
- 06:04Erfolgreicher Korbleger - Yovel Zoosman - Assist: Yanni Wetzell - 83:75 (+2)
- 06:27Erfolgreicher Halbdistanzwurf - TJ Shorts II - 81:75 (+2)
- 06:38Defensiv-Rebound
- 06:38Vergebener Dreier
- 06:59Defensiv-Rebound
- 06:59Vergebener Dreier
- 07:08Spielerwechsel
- 07:08Spielerwechsel
- 07:08Spielerwechsel
- 07:08Timeout
- 07:08Erfolgreicher Korbleger - Gabriele Procida - Assist: Luke Sikma - 81:73 (+2)
- 07:19Defensiv-Rebound
- 07:19Vergebener Dreier
- 07:33Erfolgreicher Korbleger - Luke Sikma - Assist: Tamir Blatt - 79:73 (+2)
- 07:55Erfolgreicher Korbleger - Finn Delany - 77:73 (+2)
- 08:00Ballgewinn
- 08:00Ballverlust
- 08:13Defensiv-Rebound
- 08:13Vergebener Dreier
- 08:33Ballgewinn
- 08:33Ballverlust
- 08:55Gefoult worden
- 08:55Foul
- 09:00Gefoult worden
- 09:00Foul
- 09:03Defensiv-Rebound
- 09:03Vergebener Dreier
- 09:26Erfolgreicher Korbleger - Luke Sikma - Assist: Tamir Blatt - 77:71 (+2)
- 09:40Erfolgreicher Korbleger - TJ Shorts II - Assist: Karsten Tadda - 75:71 (+2)
- 09:48Defensiv-Rebound
- 09:48Vergebener Dreier
- 10:00Sprungball
- 10:00Viertelbeginn
ALBA BERLIN
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 26-36 (72.2%) | 8-29 (27.6%) | 34-65 (52.3%) |
Telekom Baskets Bonn
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 27-44 (61.4%) | 10-25 (40.0%) | 37-69 (53.6%) |
Spannung bis zur letzten Sekunde: ALBA BERLIN setzt sich gegen die Telekom Baskets Bonn durch / 98:95 führt ins Viertelfinale
Krimi am Montagabend: Titelverteidiger ALBA BERLIN setzt sich im Achtelfinale des MagentaSport BBL Pokals gegen die Telekom Baskets Bonn mit 98:95 durch. Ein starkes drittes Viertel bringt die Hausherren auf die Siegerstraße. Bonns TJ Shorts scheitert mit einem letzten Versuch von der Dreierlinie.
Spielverlauf und Wendepunkt: Für ALBA BERLIN war das Achtelfinale im MagentaSport BBL Pokal der Auftakt zu einer höchst intensiven Arbeitswoche mit vier Spielen binnen sieben Tagen. Würde daheim gegen die Telekom Baskets Bonn nach dem Euroleague-Coup in Mailand gleich der nächste große Sieg folgen?
Die Antwort lautete nach 40 Minuten schlicht: ja! Der Weg dorthin aber erwies sich als überaus beschwerlich. Das lag nicht nur am Ausfall mehrerer Stammkräfte (Maodo Lo, Johannes Thiemann, Jaleen Smith und Ben Lammers gesellten sich zum Langzeitverletzten Marcus Eriksson), sondern auch an einem starken Gast aus Bonn.
Die Besucher vom Rhein erwischten in Berlin einen tadellosen Start und lagen in der zweiten Minute direkt mit 9:0 vorne. Luke Sikma war es vorbehalten, per Freiwurf den ersten ALBA-Punkt zu erzielen. Immerhin: Bis zur Viertelpause gelang es den Berlinern, den Rückstand bis auf 24:27 zu verkürzen. Bonn blieb auch im zweiten Viertel ein unangenehmer Gegner und versuchte auf der Basis aggressiver Verteidigung den Vorsprung zu bewahren. Lohn der Mühen: ein 49:45 nach 20 Minuten.
Dann kam die Zeit von ALBA. Die Hausherren fanden jetzt besser in die Partie und zwangen ihrerseits die Telekom Baskets Bonn zu Fehlern. Ein 11:0-Lauf sorgte für die 75:69-Führung vor dem finalen Abschnitt. Hier entwickelte sich ein wahrer Krimi, in dem TJ Shorts seine Bonner in der 38. Minute wieder nach vorne brachte (91:89), doch die Gastgeber hatten die besseren Nerven und sicherten sich ihren Platz im Viertelfinale. Ein letzter Dreier von TJ Shorts verfehlte das Ziel.
Duell im Fokus: In Berlin stand vor allem das Duell der Point Guards im Mittelpunkt. Tamir Blatt und TJ Shorts gaben alles und rissen ihre Kollegen mit (siehe auch: Spieler der Partie).

Zahlen, bitte: 39:27 lautete am Ende das Rebound-Verhältnis, das in einem überaus engen Spiel mitentscheidend für den Berliner Sieg war. Den Albatrossen gelangen alleine 15 Offensivrebounds.
Spieler der Partie: Wenngleich die Bonner am Ende die Partie verloren, richtet sich der Blick zunächst einmal auf die Verlierer. Denn TJ Shorts bot in Berlin eine herausragende Leistung und kam am Ende auf 36 Punkte, sieben Rebounds und sechs Assists. Bei ALBA fielen mehrere Akteure positiv auf, ganz besonders aber Tamir Blatt: Er sammelte 23 Punkte, sieben Assists und sechs Rebounds. Ein großer Abend des Aufbauspielers.
Die Deutschen: Louis Olinde kam als bester deutscher Akteur in Abwesenheit der Nationalspieler Lo und Thiemann auf starke 17 Punkte und acht Assists und brillierte dabei unter anderem mit einem krachenden Dunking. Bei Bonn zeigte Sebastian Herrera mit zwölf Punkten eine gute Vorstellung, Leon Kratzer kam auf acht Zähler und sieben Rebounds.
Wie geht’s weiter: Für ALBA BERLIN geht eine außergewöhnliche Phase weiter: Auf die Aufgaben in der Euroleague am Mittwoch gegen Panathinaikos Athen und am Freitag bei Anadolu Efes Istanbul folgt noch am Sonntag das Heimspiel in der easyCredit BBL gegen die MLP Academics Heidelberg. Die Telekom Baskets Bonn sind am Samstag, 22. Oktober, bei den Basketball Löwen Braunschweig gefordert.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei MAGENTA SPORT.