10.09.18:30
VET-CONCEPT Gladiators Trier – FC Bayern München Basketball
16.11.2025, 18:00 Uhr | BBL Pokal, Viertelfinale
Spiel Statistiken
Game Leaders
- TRI, Zwei-Punkte-Quote:
J. Roland75.0%Zwei-Punkte-Quote (2P%)100.0%FCB, Zwei-Punkte-Quote: J. Jessup
Führungsverlauf
Höchste Führung:
TRI (4 Pkt.)
FCB (21 Pkt.)
Schiedsrichter & Kommissare
Steve Bittner (Schiedsrichter 1), Martin Matip (Schiedsrichter 2), Kristaps Konstantinovs (Schiedsrichter 3), Horst Molitor (Kommissar)
Arena
SWT-Arena
Zuschauende
5400
Tabellenführer gegen Meister: Landet Aufsteiger Trier im Generationenduell der Trainer gegen Bayern den Pokalcoup?
Die besondere Brisanz: Die Ziele beim FC Bayern München sind logischerweise stets die höchsten. National strebt der Club nach dem Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Die Auslosung für das Viertelfinale im BBL Pokal hat der Mannschaft von Trainer Gordon Herbert nun allerdings eine hohe Hürde beschert, denn am Ende einer erneut betriebsamen Woche müssen die Münchner zu den VET-CONCEPT Gladiators Trier reisen. Die sind nicht nur bestens in Form, sondern auch: Tabellenführer der easyCredit BBL! Keine Frage: Diese Partie hat für den Favoriten und amtierenden Deutschen Meister unliebsames Überraschungspotenzial (obwohl: So ganz überraschend wäre ein Trierer Sieg angesichts dieser Saison gar nicht). Bislang sind die Bayern übrigens hervorragend mit den Doppelspielwochen in der Euroleague zurechtgekommen: Dreimal gewannen sie unmittelbar nach jeweils zwei internationalen Auftritten unter der Woche das darauffolgende Spiel (96:79 gegen Hamburg, 99:64 im BBL Pokal gegen Braunschweig und 93:81 gegen Heidelberg).
Status quo: Dass Aufsteiger Trier den ersten Platz im Klassement übernommen hat, ist zunächst einmal dem sechsten Sieg im siebten Spiel zu verdanken. Am vergangenen Wochenende setzte sich die Mannschaft von Trainer Jacques Schneider bei den MLP Academics Heidelberg mit 80:76 durch. Schon zuvor hatte der Liganeuling viele starke Leistungen geboten und sich auch von der ersten Saisonniederlage in Oldenburg nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wettbewerbsübergreifend wurden übrigens alle fünf Heimspiele gewonnen. Trier genoss den Vorteil, sich eine ganze Woche lang auf das Pokalduell vorbereiten zu dürfen, während die Bayern in der EuroLeague am Mittwoch gegen Barcelona (wo sie knapp mit 74:75 unterlagen) und am Freitag bei Efes Istanbul in Antalya (72:74) gefordert waren. In der Liga mussten sie sich am vergangenen Sonntag durchaus strecken, um bei RASTA Vechta mit 77:74 zu bestehen.
Der Weg ins Viertelfinale: Als Aufsteiger waren die Moselstädter bereits in der ersten Runde gefordert, allerdings meisterten sie diese Aufgabe beim 87:67 in Tübingen ausgesprochen souverän. Im Achtelfinale gastierten die Telekom Baskets Bonn in Trier – und die VET-CONCEPT Gladiators verpassten den Rheinländern eine 107:90-Abreibung. Bayern München musste erst im Achtelfinale in den Wettbewerb einsteigen, dort bezwangen Vladimir Lucic & Co. die Basketball Löwen Braunschweig vollkommen ungefährdet mit 99:64. Justus Hollatz avancierte mit 21 Punkten zum Topscorer, die besten Aktionen gibt es hier:
Duelle im Fokus: An der Seitenlinie kommt es – sofern die Gesundheit des Weltmeistertrainers es zulässt – zu einem besonderen Aufeinandertreffen. Der jüngste Headcoach der Beletage, Jacques Schneider (33), trifft auf den doppelt so alten Gordon Herbert (66), der in dieser Saison damit auch der älteste Headcoach ist. Als Schneider 1992 geboren wurde, stand Herbert noch als Spieler in Finnland auf dem Parkett und hatte seine Karriere in der kanadischen Nationalmannschaft zu diesem Zeitpunkt bereits beendet. Schneider hospitierte übrigens einst bei Herbert, wie hier nachzulesen ist.
Auf dem Spielfeld geben bei Trier, das in sieben Spielen siebenmal mit derselben Starting Five auflief, vor allem die beiden Guards Jordan Roland und Eli Brooks den Ton an. Roland (17,7 PPG) und Brooks (16,3) sind die einzigen Spieler im Kader, die beim Scoring durchschnittlich auf zweistellige Werte kommen. Logisch, dass sich die Bayern gerade auf dieses korbgefährliche Duo konzentrieren werden. Headcoach Herbert (oder sein Vertreter TJ Parker) kann in seinem vergleichsweise üppigen Kader auf viele Optionen zurückgreifen, um die Kreise der Trierer Zentralgestirne einzugrenzen – je nachdem, für wen er sich beim Spieltagskader tatsächlich entscheidet: Justinian Jessup, Kamar Baldwin, Andi Obst, Xavier Rathan-Mayes, Justus Hollatz, Stefan Jovic und seit Neuestem auch Spencer Dinwiddie: Allein diese Auflistung zeigt, wie die Favoritenrolle verteilt ist. Aber der Pokal, der hat ja bekanntlich …

Zahlen, bitte: Die Trierer stellen den dritterfolgreichsten Angriff im Oberhaus (88,0 PPG), treffen die meisten Dreier (11,9 3PM), sammeln die meisten Defensivrebounds (28,3) und produzieren die meisten Ballverluste (17,1). Die Bayern wiederum verwandeln im Schnitt die zweitmeisten Feldwurfversuche (31,5 FGM), verfügen über die beste Freiwurfquote (80,0 FT%) und blocken die meisten gegnerischen Würfe (4,8).
Die ewige Bilanz: Von 2011 bis 2015 gab es acht Spiele zwischen Trier und München, in denen sich die Bayern einen 5:3-Vorteil erspielten. Bemerkenswert: Von vier Spielen vor heimischer Kulisse entschieden die Trierer gleich drei für sich. Das vorerst letzte Duell gab es am 28. Februar 2015, als Bayern mit 92:51 gewann. In Trier hingegen gelang beim Gastspiel der Bayern am 7. Dezember 2014 ein 79:74, bei dem der damalige Trierer Headcoach Henrik Rödl (viermal als Spieler und einmal als Trainer Pokalsieger mit ALBA) an der Seitenlinie auf Bayerns Svetislav Pesic (zweimaliger Pokalsieger mit ALBA) traf. Gegenüber dem SWR blickte Rödl jetzt auf die damalige Zeit zurück und auf das Pokalspiel voraus.
Rekordverdächtig: Fünfmal gewann der FC Bayern München bisher den Pokal (1968, 2018, 2021, 2023 und 2024), mit dem sechsten Titel könnte der Club mit Bamberg gleichziehen. Rekord-Pokalsieger ist ALBA BERLIN mit elf Titeln. Trier durfte zweimal jubeln (1998, 2001), der dritte Triumph würde den Club auf eine Stufe mit Gießen, Bayreuth und den beiden Kölner Clubs BSC Saturn und 99ers befördern.
Am Rande der Bande: Die Trierer mussten in Heidelberg auf den verletzten Clay Guillozet und den für ein Spiel gesperrten Behnam Yakhchali verzichten. Bei den Bayern wird der Kader aufgrund der hohen Belastung von Spiel zu Spiel angepasst.
Im Blick des Bundestrainers: Aktuelle und ehemalige Nationalspieler gibt es bei diesem Duell zuhauf. Da ist bei Trier Routinier Maik Zirbes, der in seiner Karriere 75-mal das Trikot mit dem Adler auf der Brust getragen hat. Bei den Bayern ist die Liste imposant: Die Einsätze in der Nationalmannschaft von Johannes Voigtmann (128), Niels Giffey (118), Andi Obst (94), Justus Hollatz (59), Elias Harris (36), Leon Kratzer (31) und Oscar da Silva (29) summieren sich auf 495 Spiele – more to come!
Alte Bekannte: Triers Center Maik Zirbes hat bereits bei Roter Stern Belgrad und beim FC Bayern, für den er von Anfang 2017 bis Sommer 2018 auflief, mit Bayerns Stefan Jovic zusammengespielt. Aus seiner Münchner Zeit kennt er zudem Vladimir Lucic. Mit Elias Harris spielte Zirbes in Bamberg.
Was die Lokalpresse schreibt: Der „Volksfreund“ in Trier befasst sich natürlich auch mit dem Pokalspiel und liefert online einen stets aktualisierten Überblick vor dem Tipoff.
Bewegte Bilder: Wie Trier gegen Bonn im Achtelfinale ein Offensivspektakel in die Arena zauberte, lässt sich hier noch einmal nachvollziehen:
Sonstiges: Für den FC Bayern steht aktuell ein irrwitziges Programm auf dem Plan: Elf von zwölf Pflichtspielen bestreiten die Süddeutschen seit vergangenen Donnerstag bis einschließlich 21. Dezember in fremden Hallen … eine Herausforderung für jeden Kofferpacker und Zeugwart.
Wie es im Pokal weitergeht: Die Auslosung für das Halbfinale beim TOP FOUR (21./22. Februar) findet im Anschluss an das letzte Viertelfinale zwischen Berlin und Jena am Montag in der Berliner Uber Arena statt und wird live von Dyn übertragen.
In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Die Trierer und der Pokalwettbewerb – da war doch was? Nach 1998 wiederholten sie ihren Pokal-Coup anno 2001 gar ein zweites Mal! Headcoach damals: Don Beck. Seinerzeit an seiner Seite als Assistenztrainer: Ralph Held. Fast zweieinhalb Jahrzehnte nach diesem zweiten Triumph sind Beck und Held, die von 2002 bis 2007 gemeinsam auch in Oldenburg als Trainergespann gearbeitet haben, immer noch in der Liga aktiv – wieder gemeinsam, und wieder in Trier! Beck als „President of Basketball Operations“, Held (der 2015 auch mit den EWE Baskets als Assistenztrainer den Pokal holte) als Sportdirektor. Und jetzt mit der Chance, den Pokal möglicherweise zum dritten Mal an die Mosel zu holen. Wenn das nicht mad sexy ist!
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Sonntag ab 17:45 live hier bei Dyn übertragen. Kommentator ist Christoph Knieper. Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen Collegeliga NCAA und der ING 3x3 Tour. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.
Play-by-Play im 4. Viertel
- 00:00Spielende
- 00:13Defensiv-Rebound - Justinian Jessup
- 00:13Block - Vladimir Lucic
- 00:13Geblockter Korbleger - Dexter Akanno
- 00:23Defensiv-Rebound - Dexter Akanno
- 00:23Vergebener Dreier - Vladimir Lucic
- 00:24Spielerwechsel - Raus: Leon Kratzer, Rein: Oscar da Silva
- 00:40Erfolgreicher Freiwurf - Dexter Akanno - 80:96 (+1)
- 00:40Vergebener Freiwurf - Dexter Akanno
- 00:40Erfolgreicher Freiwurf - Dexter Akanno - 79:96 (+1)
- 00:40Foul
- 00:40Gefoult worden - Dexter Akanno
- 00:40Foul - Leon Kratzer
- 00:54Team-Rebound
- 00:55Vergebener Korbleger - Dexter Akanno
- 00:59Offensiv-Rebound - Dexter Akanno
- 00:59Vergebener Dreier - Behnam Yakhchali Dehkordi
- 01:11Defensiv-Rebound - JJ Mann
- 01:11Vergebener Dreier - Justus Hollatz
- 01:29Offensiv-Rebound - Andreas Obst
- 01:29Vergebener Dreier - Justinian Jessup
- 01:53Spielerwechsel - Raus: Spencer Dinwiddie, Rein: Justus Hollatz
- 01:53Spielerwechsel - Raus: Stefan Jovic, Rein: Justinian Jessup
- 01:53Erfolgreicher Dreier - JJ Mann - Assist: Marco Hollersbacher - 78:96 (+3)
- 02:03Erfolgreicher Korbleger - Spencer Dinwiddie - 75:96 (+2)
- 02:25Erfolgreicher Freiwurf - Maik Zirbes - 75:94 (+1)
- 02:25Erfolgreicher Freiwurf - Maik Zirbes - 74:94 (+1)
- 02:25Gefoult worden - Maik Zirbes
- 02:25Foul - Leon Kratzer
- 02:39Spielerwechsel - Raus: Johannes Voigtmann, Rein: Leon Kratzer
- 02:39Spielerwechsel - Raus: Evans Rapieque, Rein: JJ Mann
- 02:39Spielerwechsel - Raus: Urald King, Rein: Marco Hollersbacher
- 02:39Spielerwechsel - Raus: Jordan Roland, Rein: Dexter Akanno
- 02:39Timeout
- 02:40Erfolgreicher Korbleger - Johannes Voigtmann - 73:94 (+2)
- 03:01Ballgewinn - Stefan Jovic
- 03:01Ballverlust - Behnam Yakhchali Dehkordi
- 03:12Defensiv-Rebound - Urald King
- 03:12Vergebener Korbleger - Vladimir Lucic
- 03:34Erfolgreicher Korbleger - Urald King - 73:92 (+2)
- 03:40Offensiv-Rebound - Urald King
- 03:40Vergebener Dreier - Evans Rapieque
- 04:03Erfolgreicher Dreier - Andreas Obst - Assist: Vladimir Lucic - 71:92 (+3)
- 04:11Spielerwechsel - Raus: Justus Hollatz, Rein: Stefan Jovic
- 04:11Spielerwechsel - Raus: Justinian Jessup, Rein: Andreas Obst
- 04:11Gefoult worden - Spencer Dinwiddie
- 04:11Foul - Evans Rapieque
- 04:28Erfolgreicher Korbleger - Maik Zirbes - Assist: Behnam Yakhchali Dehkordi - 71:89 (+2)
- 04:40Spielerwechsel - Raus: Eli Brooks, Rein: Behnam Yakhchali Dehkordi
- 04:40Spielerwechsel - Raus: Isiaha Mike, Rein: Vladimir Lucic
- 04:40Gefoult worden - Eli Brooks
- 04:40Foul - Justus Hollatz
- 04:45Erfolgreicher Korbleger - Isiaha Mike - 69:89 (+2)
- 05:01Defensiv-Rebound - Johannes Voigtmann
- 05:01Vergebener Halbdistanzwurf - Urald King
- 05:14Erfolgreicher Korbleger - Justus Hollatz - Assist: Johannes Voigtmann - 69:87 (+2)
- 05:36Defensiv-Rebound - Johannes Voigtmann
- 05:36Vergebener Dreier - Evans Rapieque
- 05:50Spielerwechsel - Raus: Oscar da Silva, Rein: Johannes Voigtmann
- 05:50Team-Timeout
- 06:04Spielerwechsel - Raus: Marten Linßen, Rein: Maik Zirbes
- 06:04Ballverlust - Eli Brooks
- 06:20Timeout
- 06:20Erfolgreicher Korbleger - Justinian Jessup - 69:85 (+2)
- 06:24Defensiv-Rebound - Justus Hollatz
- 06:24Vergebener Korbleger - Eli Brooks
- 06:34Spielerwechsel - Raus: Nolan Adekunle, Rein: Evans Rapieque
- 06:34Gefoult worden - Marten Linßen
- 06:34Foul - Justinian Jessup
- 06:43Spielerwechsel - Raus: Andreas Obst, Rein: Spencer Dinwiddie
- 06:43Spielerwechsel - Raus: Behnam Yakhchali Dehkordi, Rein: Jordan Roland
- 06:43Team-Rebound
- 06:46Vergebener Dreier - Nolan Adekunle
- 06:59Erfolgreicher Korbleger - Andreas Obst - 69:83 (+2)
- 07:09Gefoult worden - Andreas Obst
- 07:09Foul - Marten Linßen
- 07:17Offensiv-Rebound - Justus Hollatz
- 07:17Vergebener Dreier - Justinian Jessup
- 07:25Offensiv-Rebound - Justus Hollatz
- 07:25Vergebener Dunking - Isiaha Mike
- 07:52Erfolgreicher Dreier - Urald King - Assist: Behnam Yakhchali Dehkordi - 69:81 (+3)
- 08:01Erfolgreicher Dreier - Justinian Jessup - Assist: Isiaha Mike - 66:81 (+3)
- 08:24Erfolgreicher Korbleger - Urald King - Assist: Marten Linßen - 66:78 (+2)
- 08:35Defensiv-Rebound - Marten Linßen
- 08:35Vergebener Dreier - Andreas Obst
- 08:46Spielerwechsel - Raus: Stefan Jovic, Rein: Justus Hollatz
- 08:46Ballverlust - Eli Brooks
- 09:00Erfolgreicher Dreier - Andreas Obst - Assist: Stefan Jovic - 64:78 (+3)
- 09:14Erfolgreicher Freiwurf - Urald King - 64:75 (+1)
- 09:14Gefoult worden - Urald King
- 09:14Foul - Andreas Obst
- 09:14Erfolgreicher Korbleger - Urald King - 63:75 (+2)
- 09:26Erfolgreicher Halbdistanzwurf - Justinian Jessup - Assist: Isiaha Mike - 61:75 (+2)
- 09:37Erfolgreicher Korbleger - Nolan Adekunle - 61:73 (+2)
- 09:46Ballgewinn - Behnam Yakhchali Dehkordi
- 09:46Ballverlust - Stefan Jovic
- 10:00Sprungball
- 10:00Viertelbeginn
VET-CONCEPT Gladiators Trier
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 20-40 (50.0%) | 7-27 (25.9%) | 27-67 (40.3%) |
FC Bayern München Basketball
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 27-40 (67.5%) | 11-34 (32.4%) | 38-74 (51.4%) |
Meister Bayern schlägt Tabellenführer Trier 96:80 und zieht ins TOP FOUR ein
Der FC Bayern Basketball fährt im Viertelfinale des BBL Pokals einen ungefährdeten 96:80-Auswärtserfolg beim bisherigen Überraschungsteam und Tabellenführer VET-CONCEPT Gladiators Trier ein. Der amtierende Deutsche Meister zieht dadurch ins TOP FOUR ein, das im Februar 2026 gespielt werden wird. Bester Werfer des Abends ist Triers Spielmacher Eli Brooks mit 19 Punkten.
Spielverlauf und Wendepunkt: Allein die Tatsache, dass der FC Bayern München Johannes Voigtmann nach einer Pause von mehreren Spielen sowie Andi Obst, der beim letzten EuroLeague-Spiel geschont wurde, in Trier aufbot, zeigte die Bedeutung der Partie für den amtierenden Deutschen Meister. Angeführt von Kapitän Vladimir Lucic übernahmen die Münchner Mitte des ersten Viertels die Führung und gaben diese bis zum Schluss auch nicht mehr her. Bis zur Halbzeitpause betrug der Vorsprung der Gäste bereits 14 Zähler (51:37). Trier stemmt sich zwar gegen die Niederlage und konnte den dritten Spielabschnitt ausgeglichen gestalten (22:22), eine Wende war allerdings nicht mehr möglich. Bayern nutzte die komplette Tiefe des Kaders, setzte insgesamt elf Spieler ein und brachte den Sieg ungefährdet nach Hause.
Duell im Fokus: Die beiden Guards Jordan Roland (17,7 PPG) und Eli Brooks (16,3) sind die einzigen Spieler im Trierer Kader, die beim Scoring durchschnittlich auf zweistellige Werte kommen. Logisch, dass sich die Bayern gerade auf dieses korbgefährliche Duo konzentrieren würden. Gordon Herberts Vertreter TJ Parker, der für den noch immer erkrankten Weltmeister-Coach in die Bresche sprang, konnte hierfür wieder auf Andi Obst zurückgreifen, der beim Spiel in Antalya gegen Anadolu Efes eine Pause bekommen hatte. Der Weltmeister tat sich zwar aus der Distanz schwer (2/9 3Pt FG), erzielte am Ende aber doch 13 Punkte. Brooks und Roland waren mit 19 respektive zwölf Punkten zwar erneut Topscorer ihres Teams, konnten die Niederlage aber nicht verhindern.
Zahlen, bitte: Trier stellt bislang den dritterfolgreichsten Angriff im Oberhaus (88,0 PPG), trifft dabei die meisten Dreier (11,9 3PM), sammelt die meisten Defensivrebounds (28,3) ein. Dafür leistet sich das Team von Jacques Schneider aber auch die meisten Ballverluste der Liga (17,1). Die Schlüssel zum Spiel lagen also auf dem Tisch: Kann Bayern Triers Offense einbremsen? Wer gewinnt das Rebound-Duell? Und wer begeht weniger Turnover? Die Antworten auf diese Fragen lauteten: Ja. Bayern und Bayern. Trier blieb mit 80 Punkten unter seinem Saisonschnitt, traf auch nur sieben Dreier und leistete sich 14 Ballverluste. Hier zeigte sich der Gast aus München hoch konzentriert: Sieben Turnover in einem Do-or-die-Spiel sind bärenstark.
Weise Worte: „Das war nicht einfach nach den Back-to-back-Spielen. Bayern hat ja Erfahrungen mit solchen Aufgaben gemacht; Vlado Lucic erzählte mir, dass diese Spiele in der Vergangenheit auch mal verloren gingen. Doch das Team war sehr ernsthaft bei der Sache und gut vorbereitet, besonders in der Verteidigung. So haben wir dann in der Offense gute Würfe bekommen", analysierte Interims-Head Coach TJ Parker im Nachgang der Partie.

Alte Bekannte: Stefan Jovic und Maik Zirbes verbindet eine enge Freundschaft seit ihrer gemeinsamen Zeit bei Roter Stern Belgrad. Obwohl beide viel in Basketball-Europa unterwegs waren, trafen sie in Trier erstmals im direkten Duell aufeinander.
Am Rande der Bande: Die Trierer mussten wie schon in Heidelberg auf den verletzten Clay Guillozet verzichten. Bei den Bayern fehlten - wie bereits erwähnt - Cheftrainer Gordon Herbert sowie die Langzeitverletzten Rokas Jokubaitis und Elias Harris. Kamar Baldwin musste wegen muskulären Problemen passen, Wenyen Gabriel setzte als überzähliger Ausländer aus.
So geht’s weiter - im Pokal: Die Halbfinal-Auslosung des TOP FOUR (21./22.02.2026) findet im Anschluss an das letzte Viertelfinale zwischen ALBA BERLIN und Science City Jena statt - die Partie ist für Montag, den 17.11.2025, um 20:00 Uhr angesetzt.
Wie gehts weiter - für die Teams: Trier spielt vor der Länderspielpause am Mittwoch noch ein Heimspiel gegen Mit-Aufsteiger Jena. Die Bayern reisen weiter nach Vitoria, bevor es am kommenden Sonntag zum Spitzenspiel und der Neuauflage des Finals der Vorsaison gegen Ulm kommt.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.