10.09.18:30
VET-CONCEPT Gladiators Trier – Telekom Baskets Bonn
17.10.2025, 20:00 Uhr | BBL Pokal, Achtelfinale
Spiel Statistiken
Game Leaders
- TRI, Defensiv-Rebounds:
M. Hollersbacher4Defensiv-Rebounds (DREB)4BON, Defensiv-Rebounds: J. Garrett Jr. - TRI, Zwei-Punkte-Quote:
N. Adekunle100.0%Zwei-Punkte-Quote (2P%)100.0%BON, Zwei-Punkte-Quote: J. Garrett Jr. - TRI, Drei-Punkte-Quote:
E. Rapieque100.0%Drei-Punkte-Quote (3P%)75.0%BON, Drei-Punkte-Quote: J. Garrett Jr.
Führungsverlauf
Höchste Führung:
TRI (21 Pkt.)
BON (7 Pkt.)
Schiedsrichter & Kommissare
Tamer Arik (Schiedsrichter 1), Armin Mutapcic (Schiedsrichter 2), Kristaps Konstantinovs (Schiedsrichter 3), Horst Molitor (Kommissar)
Arena
SWT-Arena
Zuschauende
4559
Topscorer gegen Assistkönig auf der Eins: Setzt Aufsteiger Trier die Siegesserie auch im Pokal gegen Bonn fort?
Status Quo: Im jüngsten Ligaspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig haben die VET-CONCEPT Gladiators Trier bewiesen, dass ihnen auch wenige Punkte zum Sieg reichen. Erzielten die Moselstädter in ihren bisherigen vier Pflichtspielen 91,0 Punkte im Schnitt, genügten ihnen gegen Braunschweig 78 zum knappen Sieg (78:73). Die Telekom Baskets Bonn siegten am vergangenen Wochenende bei den Veolia Towers Hamburg locker mit 86:68.
Die besondere Brisanz: Eitel Sonnenschein an der Mosel: Der BBL-Rückkehrer hat einen Blitzstart hingelegt, inklusive Pokal fünf Spiele in Serie gewonnen und schwimmt weiter auf einer Welle der Euphorie. Besonders beeindruckend ist, wie die Siege gegen die bisherigen Gegner - alles andere als Laufkundschaft in der ersten Liga (Berlin! Rostock!) - zustande gekommen sind. Im Pokal präsentierten sie sich in der ersten Runde gegen Tübingen ebenfalls souverän (87:67). Die Mannschaft des jüngsten Trainers der Liga, Jacques Schneider (33), überzeugt mit Selbstbewusstsein, Spielwitz und Resilienz: Selbst schwächere Phasen scheinen den Gladiators nichts anzuhaben. Setzen sie ihre Serie fort, werden sie erstmals seit 2013 wieder in einem Pokal-Viertelfinale stehen. Unser Kolumnist Stefan Koch hat sich in seinem aktuellen Nachschlag mit den Gründen für den perfekten Start befasst.
Im vierten Heimspiel der Saison empfängt der Aufsteiger in der zweiten Runde des BBL Pokals die Telekom Baskets Bonn, die in der Liga mit ausgeglichenem Punktekonto (zwei Siege, zwei Niederlagen) auf Rang neun platziert sind. In der ersten Pokalrunde hatten die Rheinländer bei BBL-Absteiger BG Göttingen hart zu kämpfen, ehe sie den 91:84-Erfolg unter Dach und Fach hatten. Fügen die Rheinländer nun dem amtierenden ProA-Meister die erste Heimniederlage der aktuellen Spielzeit zu?
Duell im Fokus: Das interessanteste direkte Duell findet auf der Eins statt – zwischen zwei Akteuren, die früh in der Saison ihren Groove gefunden haben. Triers Topscorer Eli Brooks legte in der vergangenen Spielzeit für Oldenburg durchschnittlich 8,8 Zähler auf, präsentiert sich nun nach dem Wechsel von der Hunte an die Mosel allerdings wie ausgewechselt. Der Guard kommt bei den Gladiators auf 16,5 Punkte und war bislang noch von keiner gegnerischen Verteidigung komplett kaltzustellen.

Ähnlich gelagert ist die Situation bei Bonns Vorlagenkönig Grayson Murphy (7,5 Assists). Der Amerikaner fungiert als Katalysator des Baskets-Motors und legte unlängst mit zehn Zählern, zehn Rebounds und zwölf Assists gegen Oldenburg das erste Triple-Double der Bonner Clubhistorie auf.
Zahlen, bitte: Wo könnten die Telekom Baskets stehen, hätten sie nur eine ansatzweise durchschnittliche Freiwurfquote? Mit einer Quote von 46,1 Prozent liegen sie mit Abstand am Tabellenende der Liga. Das zweitschlechteste Team von der Boni-Line ist Braunschweig, das aber über 20 Prozentpunkte mehr (63,3 Prozent) verwandelt als Bonn.
Die ewige Bilanz: 50 Duelle zwischen Trier und Bonn gab es bislang, 29-mal hatten die Telekom Baskets die Nase vorn. Im Pokal standen sie sich erst ein einziges Mal gegenüber: In der Saison 1997/1998 gewann die TVG Trier im Viertelfinale mit 87:79 gegen die Rheinländer - und gewann später sogar den Pott.
In Europa und weltweit – German Basketball is mad sexy: Trier und der Pokalwettbewerb – da war doch was? Nach 1998 wiederholten sie den Pokal-Coup anno 2001 gar ein zweites Mal! Headcoach damals: Don Beck. Seinerzeit an seiner Seite als Assistenztrainer: Ralph Held. Fast zweieinhalb Jahrzehnte nach diesem zweiten Triumph sind Beck und Held, die von 2002 bis 2007 gemeinsam auch in Oldenburg als Trainergespann gearbeitet haben, immer noch in der Liga aktiv – wieder gemeinsam, und wieder in Trier! Beck als „President of Basketball Operations“, Held (der 2015 auch mit den EWE Baskets als Assistenztrainer den Pokal holte) als Sportdirektor. Wenn das nicht mad sexy ist!
Weise Worte: „Ich bin sehr zufrieden, dass wir schon insgesamt fünf Spiele gewonnen haben. Wer sich jetzt die Chance entgehen lässt, unser Pokalspiel gegen Bonn hier in der Halle live mitzuerleben, der ist selber schuld. Wir werden die Halle abreißen und alles auf dem Feld lassen – es ist eine einmalige Chance, gegen ein Team wie Bonn im Pokal anzutreten!“ Man spürt: Jacques Schneider hat Bock!
Lesen bildet: Apropos: Jacques Schneider … der Gladiators-Headcoach ist in Bonn geboren, stand früher selbst gern auf den Rängen der Hardtberghalle und des Telekom Dome, lief für die Baskets in der Regionalliga auf und hat deswegen ein sehr besonderes Verhältnis zu der Bundesstadt. Wie besonders, hat er dem Volksfreund berichtet.
Alte Bekannte: Joel Aminu und Marco Hollersbacher spielten von 2017 bis 2020 gemeinsam in Hagen, und auch Grayson Murphy sowie JJ Mann liefen 2022/2023 für die „Feuervögel“ auf. Zuvor spielte Mann anno 2021/2022 mit Melvin Jostmann in Leverkusen.
Am Rande der Bande: Bei Bonn setzt derzeit Jordan Harris als siebter ausländischer Profi aus.
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Freitag, den 17.10.2025, ab 19:45 Uhr live bei Dyn übertragen. Kommentator ist Christoph Knieper.
Dyn ist das Zuhause der Basketballfans und überträgt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals, der Toyota Damen Basketball Bundesliga sowie Spiele der Basketball Champions League, der amerikanischen Collegeliga NCAA und der ING 3x3 Tour aus. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sind. Dyn ist über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TV verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.
Play-by-Play im 4. Viertel
- 00:00Spielende
- 00:05Spielerwechsel - Raus: Eli Brooks, Rein: JJ Mann
- 00:05Spielerwechsel - Raus: Nolan Adekunle, Rein: Evans Rapieque
- 00:05Spielerwechsel - Raus: Clay Guillozet, Rein: Dexter Akanno
- 00:05Erfolgreicher Korbleger - Melvin Jostmann - 107:90 (+2)
- 00:07Offensiv-Rebound - Melvin Jostmann
- 00:07Vergebener Dreier - Tylan Birts
- 00:14Defensiv-Rebound - Grayson Murphy
- 00:14Block - Grayson Murphy
- 00:14Geblockter Korbleger - Clay Guillozet
- 00:36Defensiv-Rebound - Eli Brooks
- 00:36Vergebener Dreier - Grayson Murphy
- 00:44Erfolgreicher Korbleger - Clay Guillozet - Assist: Eli Brooks - 107:88 (+2)
- 00:59Defensiv-Rebound - Eli Brooks
- 00:59Vergebener Halbdistanzwurf - Tylan Birts
- 01:14Spielerwechsel - Raus: Michael Kessens, Rein: Kenan Reinhart
- 01:17Erfolgreicher Dreier - Nolan Adekunle - Assist: Eli Brooks - 105:88 (+3)
- 01:37Defensiv-Rebound - Clay Guillozet
- 01:37Vergebener Dreier - Tylan Birts
- 01:42Ballgewinn - Tylan Birts
- 01:42Ballverlust - Marten Linßen
- 02:01Erfolgreicher Korbleger - Grayson Murphy - 102:88 (+2)
- 02:12Erfolgreicher Freiwurf - Marten Linßen - 102:86 (+1)
- 02:12Erfolgreicher Freiwurf - Marten Linßen - 101:86 (+1)
- 02:12Spielerwechsel - Raus: Alijah Comithier, Rein: Joel Aminu
- 02:12Spielerwechsel - Raus: Marco Hollersbacher, Rein: Urald King
- 02:12Gefoult worden - Marten Linßen
- 02:12Foul - Alijah Comithier
- 02:39Erfolgreicher Dreier - Grayson Murphy - 100:86 (+3)
- 02:59Erfolgreicher Freiwurf - Nolan Adekunle - 100:83 (+1)
- 02:59Gefoult worden - Nolan Adekunle
- 02:59Foul - Michael Kessens
- 02:59Erfolgreicher Korbleger - Nolan Adekunle - Assist: Marco Hollersbacher - 99:83 (+2)
- 03:14Erfolgreicher Freiwurf - Alijah Comithier - 97:83 (+1)
- 03:14Erfolgreicher Freiwurf - Alijah Comithier - 97:82 (+1)
- 03:14Gefoult worden - Alijah Comithier
- 03:14Foul - Nolan Adekunle
- 03:24Gefoult worden - Alijah Comithier
- 03:24Foul - Marco Hollersbacher
- 03:24Spielerwechsel - Raus: Jeff Garrett Jr., Rein: Melvin Jostmann
- 03:24Team-Rebound
- 03:24Block - Jeff Garrett Jr.
- 03:24Geblockter Korbleger - Clay Guillozet
- 03:26Ballgewinn - Clay Guillozet
- 03:26Ballverlust - Michael Kessens
- 03:41Defensiv-Rebound - Jeff Garrett Jr.
- 03:41Vergebener Dreier - Nolan Adekunle
- 04:03Erfolgreicher Dreier - Grayson Murphy - 97:81 (+3)
- 04:24Erfolgreicher Korbleger - Marten Linßen - Assist: Marco Hollersbacher - 97:78 (+2)
- 04:34Spielerwechsel - Raus: Joel Aminu, Rein: Grayson Murphy
- 04:34Spielerwechsel - Raus: Zachery Cooks, Rein: Tylan Birts
- 04:34Spielerwechsel - Raus: Jordan Roland, Rein: Clay Guillozet
- 04:34Gefoult worden - Nolan Adekunle
- 04:34Foul - Alijah Comithier
- 04:37Defensiv-Rebound - Nolan Adekunle
- 04:37Vergebener Korbleger - Zachery Cooks
- 04:44Defensiv-Rebound - Zachery Cooks
- 04:44Vergebener Korbleger - Marten Linßen
- 05:00Defensiv-Rebound - Marten Linßen
- 05:00Vergebener Dreier - Jeff Garrett Jr.
- 05:14Spielerwechsel - Raus: Urald King, Rein: Marco Hollersbacher
- 05:23Defensiv-Rebound - Jeff Garrett Jr.
- 05:23Vergebener Dreier - Jordan Roland
- 05:29Gefoult worden - Nolan Adekunle
- 05:29Foul - Alijah Comithier
- 05:30Offensiv-Rebound - Nolan Adekunle
- 05:30Vergebener Dreier - Jordan Roland
- 05:33Spielerwechsel - Raus: Kur Jongkuch, Rein: Michael Kessens
- 05:33Spielerwechsel - Raus: Grayson Murphy, Rein: Zachery Cooks
- 05:33Gefoult worden - Marten Linßen
- 05:33Foul - Kur Jongkuch
- 05:33Team-Rebound
- 05:33Vergebener Korbleger - Eli Brooks
- 05:50Erfolgreicher Dreier - Jeff Garrett Jr. - 95:78 (+3)
- 06:14Erfolgreicher Korbleger - Eli Brooks - 95:75 (+2)
- 06:34Erfolgreicher Dreier - Jeff Garrett Jr. - Assist: Joel Aminu - 93:75 (+3)
- 06:49Spielerwechsel - Raus: Tylan Birts, Rein: Alijah Comithier
- 06:49Spielerwechsel - Raus: Clay Guillozet, Rein: Nolan Adekunle
- 06:49Gefoult worden - Tylan Birts
- 06:49Foul - Eli Brooks
- 06:53Defensiv-Rebound - Grayson Murphy
- 06:53Vergebener Dreier - Eli Brooks
- 07:09Defensiv-Rebound - Marten Linßen
- 07:09Vergebener Dreier - Joel Aminu
- 07:18Defensiv-Rebound - Tylan Birts
- 07:18Vergebener Dunking - Marten Linßen
- 07:34Defensiv-Rebound - Urald King
- 07:34Vergebener Dreier - Grayson Murphy
- 07:53Spielerwechsel - Raus: Maik Zirbes, Rein: Marten Linßen
- 07:53Timeout
- 07:54Erfolgreicher Dreier - Eli Brooks - Assist: Urald King - 93:72 (+3)
- 08:03Defensiv-Rebound - Jordan Roland
- 08:03Vergebener Dreier - Joel Aminu
- 08:18Erfolgreicher Dreier - Clay Guillozet - Assist: Eli Brooks - 90:72 (+3)
- 08:33Erfolgreicher Korbleger - Grayson Murphy - 87:72 (+2)
- 08:47Spielerwechsel - Raus: Michael Kessens, Rein: Kur Jongkuch
- 08:47Ballverlust - Jordan Roland
- 09:02Team-Rebound
- 09:04Vergebener Korbleger - Grayson Murphy
- 09:18Erfolgreicher Korbleger - Maik Zirbes - Assist: Urald King - 87:70 (+2)
- 09:41Erfolgreicher Dreier - Joel Aminu - Assist: Grayson Murphy - 85:70 (+3)
- 09:47Offensiv-Rebound - Grayson Murphy
- 09:47Vergebener Dreier - Joel Aminu
- 10:00Sprungball
- 10:00Viertelbeginn
VET-CONCEPT Gladiators Trier
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 21-33 (63.6%) | 16-32 (50.0%) | 37-65 (56.9%) |
Telekom Baskets Bonn
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 20-38 (52.6%) | 13-34 (38.2%) | 33-72 (45.8%) |
Trier auch gegen Bonn wie im Rausch: Ohne Niederlage, aber mit Donuts ins Pokal-Viertelfinale
Die irre Geschichte der VET-CONCEPT Gladiators Trier geht weiter. Im Ligabetrieb noch ungeschlagen, im Pokal nach einem berauschenden 107:90 über die Telekom Baskets Bonn im Viertelfinale stehend – zum ersten Mal seit 2013 wieder. Eli Brooks flirtet mit einem Double-Double (24 Punkte, 9 Assists), während Nolan Adekunle (14) bereits zweieinhalb Minuten vor Ende die Hundert-Punkte-Marke knackt und zum nächsten Training Donuts mitbringen muss.
Spielverlauf und Wendepunkt: Die Gäste aus dem Rheinland erwischten den besseren Start, doch die Hausherren schienen lediglich ein paar Minuten zu brauchen, um sich defensiv auf die Telekom Baskets Bonn einzustellen. Trier schaltete in der Verteidigung zwei Gänge höher und trieb damit die eigene Offensivmaschinerie an, wogegen wiederum die Schützlinge von Marko Stankovic kein Mittel fanden (31:22, 10. Minute). Vor allem fanden die Gladiators in der ersten Hälfte in Evans Rapieque und Maik Zirbes zwei Aufstiegshelden, die von der Bank kommend für mächtig Wirbel sorgten – und damit den Unterschied ausmachten (58:46, 20. Minute).
Nach dem Seitenwechsel legte die Truppe von Jacques Schneider direkt einen kleinen Lauf hin und setzte die Telekom Baskets damit zusätzlich unter Druck. Bonn konnte sich bei Jeff Garrett bedanken, dass die Differenz kurzzeitig fast in den einstelligen Bereich hätte gedrückt werden können, doch das Mosel-Kollektiv gewann zügig die Kontrolle über das Geschehen zurück (85:67, 30. Minute). Im Schlussakt war es denn endgültig an Eli Brooks, das Zepter an sich zu reißen. Der Gladiators-Topscorer übernahm sowohl mit Würfen aus der Distanz als auch durch seine Drives und wurde damit einmal mehr seinem Ruf als variabler Scorer mehr als gerecht. Als Nolan Adekunle rund zweieinhalb Minuten vor Ende per Dreipunktspiel die Hundert knackte, saßen die Gladiators-Anhänger nicht mehr auf ihren Sitzen, sondern feierten lautstark den Einzug ins Viertelfinale.

Duell im Fokus: Basketball kann so brutal sein. Da lieferte Grayson Murphy mit 14 Zählern, fünf Rebounds und sieben Assists statistisch eine Allround-Leistung ab, doch kam während der Begegnung nie wirklich das Gefühl auf, dass der Baskets-Guard das Tempo der Partie würde kontrollieren können. Dafür nahmen ihm die Gladiatoren in Summe doch zu viele Anspielstationen weg, wenngleich er in der Anfangsphase mehrmals Michael Kessens im Pick-and-Roll fand.
Auf der anderen Seite war es der quirlige Eli Brooks, der auf dem Weg zu seinen 24 Punkten nur 13 Würfe aus dem Feld brauchte – von denen er neun traf (69,2 Prozent Wurfquote). Vor allem aber beim Zug zum Brett konzentrierte sich die Bonner Verteidigung so sehr auf ihn, dass er regelmäßig seine Nebenleute klug in Szene setzen konnte (9 Assists).
Zahlen, bitte: 28 … Assists verteilte Trier als Mannschaft – womit die Gladiators satte 75,7 Prozent ihrer Treffer aus dem Feld durch einen Pass vorbereiteten.
Spieler der Partie: Er ging mit den Lorbeeren des Liga-Topscorers ausgestattet in die Partie und mit 24 Zählern wieder vom Parkett. Eli Brooks nahm besonders im Schlussabschnitt die Zügel in die Hand, verwandelte insgesamt sechs seiner acht Dreierversuche (75,0 Prozent Wurfquote) und schrammte darüber hinaus mit neun verteilten Assists nur hauchdünn an einem Double-Double vorbei.
Die Deutschen: Mit 14 Punkten und fünf Rebounds machte Nolan Adekunle eine anspreche Begegnung. Zudem punkteten für Trier noch Evans Rapieque (12) und Maik Zirbes (10) zweistellig)
Am Rande der Bande: … saßen 4.559 Zuschauer.
Weise Worte: „Heute hat alles gepasst. Wir haben unser Gameplay durchgesetzt, wobei Coach einen super Job gemacht hat, um uns immer die richtigen Dinge mit auf den Weg zu geben“, konstatierte Adekunle anschließend. „Ich hoffe, dass unser Run noch lange anhält.“
So geht’s weiter: Die VET-CONCEPT Gladiators Trier gastieren am kommenden Freitag, den 24.10.2025, auswärts bei den EWE Baskets Oldenburg – der Tipoff ist für 20:00 Uhr angesetzt. Am Samstag, den 25.10.2025, reisen die Telekom Baskets Bonn zu RASTA Vechta (Spielbeginn: 18:30 Uhr).
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.