10.09.18:30
SYNTAINICS MBC – Bamberg Baskets
16.02.2025, 16:00 Uhr | BBL Pokal, Finale
Spiel Statistiken
Game Leaders
- MBC, Zwei-Punkte-Quote:
M. Breunig100.0%Zwei-Punkte-Quote (2P%)100.0%BAM, Zwei-Punkte-Quote: M. Krimmer - MBC, Drei-Punkte-Quote:
I. Tkachenko100.0%Drei-Punkte-Quote (3P%)60.0%BAM, Drei-Punkte-Quote: M. Krimmer
Führungsverlauf
Höchste Führung:
MBC (19 Pkt.)
BAM (0 Pkt.)
Schiedsrichter & Kommissare
Anne Panther (Schiedsrichter 1), Zulfikar Oruzgani (Schiedsrichter 2), Gentian Cici (Schiedsrichter 3), Darius Moczulski (Kommissar)
Arena
Stadthalle Weißenfels
Zuschauende
3000
Das Pokalfinale: Trägt der Heimvorteil die Wölfe auch gegen Bamberg zur Krönung?
Die besondere Brisanz: Mit seinem Halbfinalsieg über den Pokalverteidiger und BBL-Tabellenführer FC Bayern Basketball hat der SYNTAINICS MBC für die größte Pokalsensation der letzten Jahre gesorgt. Jetzt wollen die Wölfe ihr Pokalwochenende natürlich auch durch den Gewinn des Pokals gegen die Bamberg Baskets krönen. Am Sonntag stehen ihnen dabei im Finale des VIMODROM TOP FOUR um den BBL Pokal 2025 die Bamberg Baskets gegenüber, die sich im Halbfinale gegen die SKYLINERS durchgesetzt haben. "Die Fans haben uns durch das Spiel getragen", erklärte Martin Breunig nach dem Sieg gegen die Bayern. Tatsächlich haben alle, die dem Außenseiter SYNTAINICS MBC gegen die Bayern keine Chance einräumen wollten, den Heimvorteil unterschätzt. Da auch die Frankfurter und Bamberger Fans sich auf die Seite der Wölfe schlugen, wurde die kleine Stadthalle Weißenfels zu einem Hexenkessel, in dem die Weißenfelser über sich hinauswuchsen. Wird das auch am Sonntag im Finale funktionieren, wenn der SYNTAINICS MBC nicht mehr der kleine David gegen einen großen Goliath ist?

Heimvorteil: Bei bisher 30 TOP FOUR-Turnieren holte sich bislang nur neunmal der Ausrichter den Titel. Achtmal unterlag der Gastgeber im Finale, und siebenmal schied er bereits im Halbfinale aus. Sechs Turniere fanden in neutraler Arena statt.
Kleine Arena = große Überraschung?: Es scheint, dass beim Pokalwochenende die kleineren Arenen Überraschungssieger begünstigen. Das TOP FOUR gibt es seit 1993 und die beiden kleinsten Arenen waren 1994 die Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle (1.800 Plätze) und 1996 die Berliner Sporthalle Charlottenburg (2.500 Plätze), in denen mit Brandt Hagen und SSV ratiopharm Ulm zwei Außenseiter triumphierten. Die Weißenfelser Stadthalle ist mit 3.000 Plätzen die drittkleinste Arena in der Geschichte des TOP FOUR und im Finale stehen der Zehnte und der Vierzehnte der aktuellen BBL-Saison …
Pokal-Historie: Seit dem Oldenburger Pokalgewinn 2015 ging der Pokaltitel regelmäßig an ein "dickes B". Rekordpokalsieger Berlin holte sich zuletzt 2016, 2020, und 2022 den Pott, die Bayern 2018, 2021, 2022 und 2024 sowie Bamberg 2017 und 2019. Setzen die Bamberger diese gemeinsame Serie der alten Rivalen fort? Es wäre der zehnte Pokaltitel eines "dicken B" in Folge und nach 1992, 2010-2012, 2017 und 2019 der siebte der Bamberger. Nur Berlin (11x) und Leverkusen (10) waren öfter Pokalsieger. Für den SYNTAINICS MBC wäre der Pokalgewinn selbstredend der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Ein deutscher Pokaltitel würde sogar den Gewinn des FIBA Europe Cups von 2004 (unter Trainer Henrik Dettmann) in den Schatten stellen. Weißenfels wäre zudem hinter Quakenbrück (2008) der zweitkleinste Standort eines Pokalsiegers.
Status quo Weißenfels: Die Wölfe sind in der easyCredit BBL mit 10-10 Siegen Zehnter (hier die Teamanalyse). Nach der Qualifikation für das VIMODROM TOP FOUR mit einem 85:77 in Ludwigsburg (Achtelfinale) und einem 100:85 gegen Heidelberg (Viertelfinale) fielen die Wölfe in ein kleines Leistungsloch, machten jedoch am Samstag im Halbfinale gegen die hochfavorisierten Bayern ihr wohl bisher bestes Saisonspiel. In dem dramatischen Spiel boten sie dem hohen Favoriten mit sensationellen Wurfquoten (69 Prozent Zweier und 44 Prozent Dreier) die Stirn und hatten am Ende beim 95:93 auch das Glück bzw. die Aufmerksamkeit ihres Centers Martin Breunig auf ihrer Seite.
Status quo Bamberg: In der easyCredit BBL rangieren die Bamberger mit 8-11 Siegen nur auf dem 14. Platz (hier die Teamanalyse). Auf dem Weg zum VIMODROM TOP FOUR räumten die Oberfranken im Achtelfinale (103:100 gegen Ulm) und im Viertelfinale (80:67 gegen Berlin) aber richtig dicke Brocken aus dem Weg. Im Halbfinale kam die Bamberger Offensive gegen die SKYLINERS zwar nie so richtig in Fahrt, aber die Oberfranken konnten sich auf ihre Verteidigung verlassen, die die Frankfurter zu schwierigen Würfen zwang (nur 37 Prozent aus dem Feld) und am Ende zum 76:63-Sieg reichte.
Der Blick auf den Tacho: Beim SYNTAINICS MBC stand im gestrigen Halbfinale Spencer Reaves satte 34 Minuten auf dem Parkett, dazu die anderen vier Starter (Charles Callison, Ty Brewer, Tyren Johnson und Martin Breunig) um die 30, Mike Devoe als bester Akteur der Partie aber nur gute 20. Bei Bamberg spielten Ibrahim Watson-Boye (28:33) und Noah Locke (26:47) am längsten, ansonsten musste kein Spieler länger als 23 Minuten ackern
Rekordverdächtig: Janis Gailitis hat in seiner gesamten Trainerkarriere noch nie ein Pokalspiel verloren. Etwas begünstigt wird dieser Rekord davon, dass der Pokal in seiner Heimat Lettland erst seit 2022 ausgespielt wird. Aber die ersten drei lettischen Pokaltitel hat Gailitis mit VEF Riga allesamt gewonnen, und er geht somit als ein im Pokal noch ungeschlagener Trainer ins deutsche Finale. Sein Gegenüber Anton Gavel hat als Spieler von 2010 bis 2012 dreimal in Folge mit Bamberg den Pokal gewonnen und seine aktive Karriere 2018 als Pokalsieger mit München beendet. Holt der Deutsch-Slowake, der bereits mit Ulm im ersten Jahr als Headcoach Meister wurde, sich nun auch gleich im ersten Jahr für Bamberg den ersten Pokaltitel als Trainer? Das gelang vor ihm als BBL-Trainer nur Sasa Obradovic, der 2006 im ersten Jahr mit Köln Meister und 2013 im ersten Jahr mit Berlin Pokalsieger wurde

Duell im Backcourt: Wie die Wölfe in George Callison (9,5 PPG und 4,8 APG) haben auch die Bamberger in Ronaldo Segu (14,1 PPG und 6,8 APG) einen klar definierten Spielmacher, der entsprechend mit im Schnitt 28 bzw. 27 Minuten auch von allen Spielern am längsten auf dem Parkett steht. Während der leichtfüßige Segu dabei in Bamberg auch als flinker Topscorer im Fokus steht, geht der vier Jahre ältere Weißenfelser Kapitän mit gutem Auge beim Spielaufbau geduldiger vor. Umso mehr überraschte er die Bayern im Halbfinale mit seinen frühen Dreiern.

Duell im Frontcourt: Wölfe-Center Martin Breunig (10,8 PPG und 7,7 RPG) und der Bamberger Filip Stanic zählen zu den sechs effektivsten Centern in der easyCredit BBL und sind sogar die beiden statistisch besten deutschen Big Men. Auch im Halbfinale gaben Breunig mit 13 Punkten (inkl. dem Gamewinner) sowie neun Rebounds gegen die Bayern und Stanic mit zwar nur vier Punkten, aber einer soliden mannschaftsdienlichen Leistung und acht Rebounds gegen Frankfurt, jeweils den Turm in der Schlacht.

Wer wird MVP? Die traditionelle Auszeichnung des MVPs bei jedem TOP FOUR geht gewöhnlich an einen Spieler aus dem Siegerteam. Grundlage für die Wahl ist aber die Leistung im gesamten Turnier, womit sich die oben genannten Spielmacher Ronaldo Segu und George Callison sowie die Center Martin Breunig und Filip Stanic schon einmal in Stellung gebracht haben. Darüber hinaus empfahlen sich aber am Samstag im Halbfinale noch weitere Spieler für diese Auszeichnung, z. B. die Topscorer Spencer Reaves (23 Punkte gegen München) und Ibrahim Watson (20 Punkte gegen Frankfurt). MBC-Guard Michael Devoe war mit 22 Punkten (bei nur zwei Fehlwürfen!) und acht Assists sogar der effektivste Spieler aus beiden Spielen am Samstag. Keine leichte Aufgabe für das MVP-Wahlgremium, das aus rund 35 BBL-Experten (ehemalige Spieler und Journalisten) besteht und direkt nach Ende des Finales online abstimmt.

Die ewige Bilanz: 37 Begegnungen, allesamt Punktspiele, haben die Weißenfelser und Bamberger seit 1999 schon in der Bundesliga gegeneinander absolviert. Mit dreißig Siegen haben sich die Bamberger dabei als Angstgegner des SYNTAINICS MBC etabliert, der nur siebenmal das Parkett als Sieger verließ. Von 2009 bis 2022 gewannen die Oberfranken gegen die Wölfe 20-mal in Folge. Im Pokal stehen sich beide Teams am Sonntag zum ersten Mal gegenüber.
Die Ligaspiele: Der SYNTAINICS MBC und die Bamberg Baskets haben bereits beide Punktspiele in der easyCredit BBL 2024/25 absolviert. Das Hinspiel am 16. November gewannen die Wölfe in Weißenfels mit 24 Punkten von Spencer Reaves sowie je 20 Zählern von Tyren Johnson und Michael Devoe 99:94. Dieser Sieg gegen die von Ronaldo Segu (26) angeführten Bamberger markierte damals als sechster Sieg in Serie einen neuen Vereinsrekord und den Höhepunkt der starken Weißenfelser Hinrunde. Beim Rückspiel vor zwei Wochen in Bamberg fanden die Wölfe trotz 16 Punkten von Ivan Tkachenko hingegen überhaupt nicht ins Spiel. Die Bamberg Baskets gewannen mit 21 Punkten von Ronaldo Segu, 18 von Filip Stanic und 16 von Ibrahim Watson mit 87:69.
Am Rande der Bande: Trainer Janis Gailitis hat beim SYNTAINICS MBC auch im Finale alle Spieler an Bord. Bei den Bambergern fehlt Anton Gavel bei diesem VIMODROM TOP FOUR der defensivstarke Karsten Tadda.

Alte Bekannte: Spencer Reaves kam 2022 nach einer ProA-Saison für Leverkusen nach Bamberg und wurde damit von den Oberfranken für die easyCredit BBL entdeckt. Nach einer Saison wechselte der Linkshänder mit deutschem Pass nach Vechta und im vergangenen Sommer zum MBC. Aus seinem damaligen Bamberger Team ist heute bei den Baskets nur noch Kevin Wohlrath übrig.
Im Auge des Bundestrainers: Dass Alex Mumbru keinen Spieler der beiden Pokalfinalisten für die kommenden Länderspiele nominiert hat, heißt nicht, dass alle ab Montag für eine Woche die Beine hochlegen können. Aus den Reihen des MBC steht Martin Breunig Ende Februar im Aufgebot Thailands für die Quali-Spiele zum Asia Cup. Ivan Tkachenko spielt bei der EM-Quali für die Ukraine, und MBC-Trainer Janis Gailitis fungiert für Lettland als Assistent von Luca Banchi.
M/W/D - German Basketball is mad sexy: Trotz des Heimvorteils gab es nicht viele, die dem SYNTAINICS MBC am Samstag einen Sieg über die Bayern zugetraut haben. Aber der Außenseiter hat den hohen Favoriten gestürzt und damit unterstrichen, was wir schon die ganz Saison über in der easyCredit BBL beobachten: In der Tabelle rangieren die Teams so dicht nebeneinander, dass nur fünf Siege den Ersten vom Fünfzehnten trennen und jeder offenbar jeden schlagen kann. Auch diese unberechenbare Ausgeglichenheit macht German Basketball so mad sexy!
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird Sonntag ab 16:15 Uhr live bei Dyn übertragen. Kommentator vor Ort ist Chris Schmidt, es moderiert Anett Sattler. Als Experte ist Heiko Schaffartzik am Mikro. Dyn ist das neue Zuhause der Basketballfans und überträgt als offizieller Medienpartner der easyCredit Basketball Bundesliga und des BBL Pokals alle drei Partien des VIMODROM TOP FOUR 2025 live und begleitet das komplette Pokal-Wochenende mit einer aufwändigen Produktion. Dyn ist über Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TVs verfügbar.
Außerdem wird der Mitteldeutsche Rundfunk dieses Endspiel in seinem dritten TV-Programm live übertragen. Zusätzlich sind alle drei Pokalspiele als kommentierter Livestream hier auf Sportschau.de zu sehen.
Play-by-Play im 4. Viertel
- 00:00Spielende
- 00:01Team-Timeout
- 00:49Ballgewinn - Noah Locke
- 00:25Defensiv-Rebound - Charles Callison
- 00:25Vergebener Korbleger - Ibi Watson
- 00:33Defensiv-Rebound - Ibi Watson
- 00:33Vergebener Freiwurf - Michael Devoe
- 00:33Erfolgreicher Freiwurf - Michael Devoe - 97:87 (+1)
- 00:33Gefoult worden - Michael Devoe
- 00:33Foul - Moritz Krimmer
- 00:49Ballverlust - Michael Devoe
- 00:41Defensiv-Rebound - Tyren Johnson
- 00:41Vergebener Dreier - Ibi Watson
- 00:44Offensiv-Rebound - KeyShawn Feazell
- 00:44Vergebener Dreier - KeyShawn Feazell
- 00:49Sprungball
- 00:53Erfolgreicher Halbdistanzwurf - KeyShawn Feazell - Assist: Noah Locke - 96:87 (+2)
- 00:57Spielerwechsel - Raus: Kyle Lofton, Rein: Ibi Watson
- 00:57Spielerwechsel - Raus: Martin Breunig, Rein: Ivan Tkachenko
- 00:57Timeout
- 00:57Erfolgreicher Freiwurf - Tyren Johnson - 96:85 (+1)
- 00:57Erfolgreicher Freiwurf - Tyren Johnson - 95:85 (+1)
- 00:57Gefoult worden - Tyren Johnson
- 00:57Foul - Ronaldo Segu
- 00:58Defensiv-Rebound - Tyren Johnson
- 00:58Vergebener Korbleger - Ronaldo Segu
- 01:17Defensiv-Rebound - Moritz Krimmer
- 01:17Vergebener Korbleger - Tyren Johnson
- 01:31Ballgewinn - Michael Devoe
- 01:31Ballverlust - Kyle Lofton
- 01:31Ballgewinn - Kyle Lofton
- 01:31Ballverlust - Michael Devoe
- 02:02Erfolgreicher Dreier - KeyShawn Feazell - Assist: Ronaldo Segu - 94:85 (+3)
- 02:12Ballverlust - Spencer Reaves
- 02:32Erfolgreicher Freiwurf - KeyShawn Feazell - 94:82 (+1)
- 02:32Erfolgreicher Freiwurf - KeyShawn Feazell - 94:81 (+1)
- 02:32Spielerwechsel - Raus: Ivan Tkachenko, Rein: Tyren Johnson
- 02:32Gefoult worden - KeyShawn Feazell
- 02:32Foul - Michael Devoe
- 02:45Spielerwechsel - Raus: Ibi Watson, Rein: Noah Locke
- 02:45Erfolgreicher Freiwurf - Ivan Tkachenko - 94:80 (+1)
- 02:45Vergebener Freiwurf - Ivan Tkachenko
- 02:45Gefoult worden - Ivan Tkachenko
- 02:45Foul - Kyle Lofton
- 02:45Team-Rebound
- 02:46Vergebener Dreier - Spencer Reaves
- 03:02Ballgewinn - Martin Breunig
- 03:02Ballverlust - Ronaldo Segu
- 03:13Defensiv-Rebound - Moritz Krimmer
- 03:13Vergebener Halbdistanzwurf - Spencer Reaves
- 03:31Spielerwechsel - Raus: Filip Stanic, Rein: KeyShawn Feazell
- 03:31Spielerwechsel - Raus: Tyren Johnson, Rein: Ivan Tkachenko
- 03:31Team-Rebound
- 03:31Vergebener Dreier - Ibi Watson
- 03:39Offensiv-Rebound - Moritz Krimmer
- 03:39Vergebener Dreier - Ronaldo Segu
- 03:52Erfolgreicher Dreier - Michael Devoe - Assist: Spencer Reaves - 93:80 (+3)
- 03:59Offensiv-Rebound - Spencer Reaves
- 03:59Vergebener Dreier - Charles Callison
- 04:21Erfolgreicher Halbdistanzwurf - Ronaldo Segu - 90:80 (+2)
- 04:32Ballverlust - Martin Breunig
- 04:45Spielerwechsel - Raus: Noah Locke, Rein: Ronaldo Segu
- 05:19Offensiv-Rebound - Filip Stanic
- 04:45Gefoult worden - Michael Devoe
- 04:45Foul - Ibi Watson
- 05:19Vergebener Zwei-Punkte-Wurf - Kyle Lofton
- 04:52Erfolgreicher Freiwurf - Michael Devoe - 90:78 (+1)
- 04:52Gefoult worden - Michael Devoe
- 04:52Foul - Ibi Watson
- 04:52Erfolgreicher Korbleger - Michael Devoe - Assist: Spencer Reaves - 89:78 (+2)
- 05:13Erfolgreicher Korbleger - Filip Stanic - Assist: Kyle Lofton - 87:78 (+2)
- 05:32Defensiv-Rebound - Noah Locke
- 05:32Vergebener Dreier - Michael Devoe
- 05:49Defensiv-Rebound - Spencer Reaves
- 05:49Vergebener Dreier - Moritz Krimmer
- 05:53Offensiv-Rebound - Filip Stanic
- 05:53Vergebener Korbleger - Filip Stanic
- 05:58Offensiv-Rebound - Filip Stanic
- 05:58Vergebener Korbleger - Filip Stanic
- 06:19Ballverlust - Michael Devoe
- 06:38Timeout
- 06:39Erfolgreicher Dreier - Moritz Krimmer - Assist: Kyle Lofton - 87:76 (+3)
- 06:57Ballgewinn - Moritz Krimmer
- 06:57Ballverlust - Charles Callison
- 07:08Spielerwechsel - Raus: Ivan Tkachenko, Rein: Tyren Johnson
- 07:08Gefoult worden - Spencer Reaves
- 07:08Foul - Noah Locke
- 07:23Erfolgreicher Korbleger - Ibi Watson - Assist: Moritz Krimmer - 87:73 (+2)
- 07:28Ballgewinn - Moritz Krimmer
- 07:28Ballverlust - Michael Devoe
- 07:41Erfolgreicher Dreier - Ibi Watson - Assist: Kyle Lofton - 87:71 (+3)
- 07:48Gefoult worden - Ibi Watson
- 07:48Foul - Michael Devoe
- 08:01Erfolgreicher Freiwurf - Michael Devoe - 87:68 (+1)
- 08:01Erfolgreicher Freiwurf - Michael Devoe - 86:68 (+1)
- 08:01Spielerwechsel - Raus: Ronaldo Segu, Rein: Filip Stanic
- 08:01Spielerwechsel - Raus: KeyShawn Feazell, Rein: Noah Locke
- 08:01Gefoult worden - Michael Devoe
- 08:01Foul - Kyle Lofton
- 08:09Erfolgreicher Korbleger - Ronaldo Segu - 85:68 (+2)
- 08:20Erfolgreicher Dreier - Spencer Reaves - Assist: Martin Breunig - 85:66 (+3)
- 08:39Ballverlust - Ronaldo Segu
- 08:48Timeout
- 08:48Erfolgreicher Korbleger - Martin Breunig - Assist: Spencer Reaves - 82:66 (+2)
- 09:07Erfolgreicher Freiwurf - KeyShawn Feazell - 80:66 (+1)
- 09:07Spielerwechsel - Raus: Ty Brewer, Rein: Martin Breunig
- 09:07Gefoult worden - KeyShawn Feazell
- 09:07Foul - Ty Brewer
- 09:07Erfolgreicher Korbleger - KeyShawn Feazell - Assist: Ibi Watson - 80:65 (+2)
- 09:18Erfolgreicher Korbleger - Michael Devoe - 80:63 (+2)
- 09:31Erfolgreicher Freiwurf - Ronaldo Segu - 78:63 (+1)
- 09:31Gefoult worden - Ronaldo Segu
- 09:31Foul - Spencer Reaves
- 09:31Erfolgreicher Korbleger - Ronaldo Segu - 78:62 (+2)
- 09:40Erfolgreicher Dreier - Charles Callison - 78:60 (+3)
- 10:00Sprungball
- 10:00Viertelbeginn
SYNTAINICS MBC
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 20-33 (60.6%) | 11-26 (42.3%) | 31-59 (52.5%) |
Bamberg Baskets
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 18-36 (50.0%) | 9-24 (37.5%) | 27-60 (45.0%) |
Wölfe schlagen Bamberg und feiern ersten Pokalgewinn der Klubgeschichte / Michael Devoe nach zwei überragenden Auftritten MVP
Die Sensation ist perfekt! Der SYNTAINICS MBC feiert als Ausrichter des Pokalwochenendes den Titelgewinn. Die Wölfe setzen sich im Finale mit 97:87 gegen die Bamberg Baskets durch und feiern nach dem FIBA Europe Cup 2004 den zweiten Titel der Klubgeschichte. Michael Devoe wird mit 27 Punkten im Finale zum MVP des VIMODROM TOP FOUR gewählt.
Spielverlauf: Die Wölfe waren zu Beginn das aggressivere Team. Sieben Ballverluste erzwangen sie im ersten Viertel und nutzten diese erfolgreich zu Schnellangriffen. Mit einem 7:0-Lauf zum 28:17 machten sie die Führung nach zehn Minuten erstmals zweistellig. Diesen Vorsprung hielten sie im zweiten Abschnitt souverän; insbesondere, weil sie besser als Team agierten, was auch die Statistiken belegten: Sieben Mal klauten die Wölfe den Ball und verteilten untereinander 14 Assists. Demgegenüber standen zur Halbzeit sieben Vorlagen der Bamberger und kein einziger Steal. Folgerichtig ging es mit 50:39 in die Pause.
Danach attackierte Bamberg vermehrt den Korb und hängte so Martin Breunig und Tyren Johnson Mitte des dritten Viertels jeweils das vierte Foul an. Gegen die daraus folgende "kleine Aufstellung" mit Ty Brewer und Ivan Tkachenko im Frontcourt fand das Team von Anton Gavel allerdings auch nicht die richtigen Mittel und ging nach dem Buzzerbeater von Charles Callison mit einem 60:75-Rückstand ins letzte Viertel.
Duell im Fokus: Ronaldo Segu war über weite Strecken die Versicherung der Bamberg Baskets. Er führte sein Team mit 22 Punkten an, sammelte dazu noch fünf Rebounds ein und verteilte sechs Assists. Sein Gegenüber, Charles Callison fiel offensiv etwas weniger als Scorer auf, aber machte mit 13 Punkten und sechs Assists eine ebenfalls ordentliche Partie.
Der MVP: Der Mann des Spiels war nach seinem grandiosen Auftritt im Halbfinale gegen die Bayern erneut Michael Devoe, mit 27 Punkten erfolgreichster Werfer im Finale. Er führte den SYNTAINICS MBC offensiv an, auch wenn er dieses Mal dazu nur zwei Assists und zwei Steals im Boxscore stehen hatte. Im Zuge dessen wurde der große Aufbauspieler nach seinen Leistungen an diesem Pokalwochenende als MVP des VIMODROM TOP FOUR ausgezeichnet.

Zahlen, bitte: Die Wölfe waren einfach effizienter. Zwar bekamen die Bamberger nach der Halbzeit die Ballverluste in den Griff (16 insgesamt, nach zwölf zur Halbzeit) und gewannen mit 35 zu 27 sogar das Reboundduell - 15 davon am offensiven Brett -, doch das reichte nicht. Denn Weißenfels nutzte zehn Offensivrebounds für 17 Punkte aus zweiten Chancen, während Bamberg nur zehn Punkte daraus machte.
Die Deutschen: Martin Breunig legte auf seine starke Vorstellung samt Gamewinner im Halbfinale noch eine Schippe drauf. Der Center machte 16 Punkte und gab vier Assists. Bei Bamberg lieferte auch Moritz Krimmer viel offensiven Output. Der Linkshänder legte 17 Punkte auf, dazu griff er sich sieben Rebounds.
Rekordverdächtig: Janis Gailitis scheint unverwundbar, wenn es um Pokalwettbewerbe geht. Der Lette hat in seiner Profikarriere als Trainer noch nie ein Pokalspiel verloren und feiert nun nach drei Erfolgen im lettischen Pokalwettbewerb auch in Deutschland seinen ersten Titel.
Pokal-Historie: Mit dem Triumph schreibt der SYNTAINICS MBC aus Weißenfels (38.000 Einwohner) nicht nur die eigene Klubgeschichte weiter, sondern weckt auch Erinnerungen. Als einer der kleineren BBL-Klubs erinnert der Pokalsieg der Wölfe an den der Artland Dragons aus Quakenbrück (14.000) im Jahr 2008, den Erfolg der SKYLINERS Frankfurt 2000 als Aufsteiger oder die beiden Erfolge 1972 und 1982 des MTV Wolfenbüttel (Alle Pokalsieger). Seit Wolfenbüttel vor 53 Jahren hat keine in der ersten Liga niedriger platzierte Mannschaft den Pokal gewonnen als die Wölfe, aktuell Zehnter der easyCredit BBL. Die Niedersachsen waren 1972 Elfter.
Am Rande der Bande: Einzig Bamberg hatte mit Karsten Tadda einen Ausfall zu verzeichnen.
Wie gehts weiter: An diesem Montag ab 16 Uhr lassen sich die Pokalsieger auf dem Weißenfelser Rathausbalkon feiern - Zeit genug haben sie dafür ja auch, denn aufgrund der Länderspielpause haben die Wölfe und auch Bamberg ordentlich Zeit zur Regeneration; die Bamberg Baskets steigen am 03. März bei ALBA BERLIN wieder in den Betrieb ein, der SYNTAINICS MBC hat sogar eine Woche länger Pause, da sie bei 17. Teams noch ein weiteres Wochenende in der Liga spielfrei haben.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanälen von Dyn und der Liga.