10.09.18:30
SYNTAINICS MBC – MLP Academics Heidelberg
15.10.2023, 15:30 Uhr | BBL Pokal, Achtelfinale
Spiel Statistiken
Game Leaders
- MBC, Zwei-Punkte-Quote:
J. Bryant100.0%Zwei-Punkte-Quote (2P%)75.0%HDB, Zwei-Punkte-Quote: M. McGuirl - MBC, Drei-Punkte-Quote:
M. Breunig100.0%Drei-Punkte-Quote (3P%)100.0%HDB, Drei-Punkte-Quote: M. Keßen
Führungsverlauf
Höchste Führung:
MBC (16 Pkt.)
HDB (3 Pkt.)
Schiedsrichter & Kommissare
Johannes Hack (Schiedsrichter 1), Nermin Hodzic (Schiedsrichter 2), Andreas Bohn (Schiedsrichter 3), Ronny Wegner (Kommissar)
Arena
Stadthalle Weißenfels
Zuschauende
1500
Sieglos in der Liga, aber mit Chance auf das Viertelfinale: Pokal als Hoffnungsschimmer für Weißenfels und Heidelberg
Die besondere Brisanz: Mit jeweils drei Niederlagen im Ligabetrieb stehen die MLP Academics Heidelberg und der SYNTAINICS MBC auf den letzten beiden Plätzen, nur die Bamberg Baskets haben auch noch keinen Erfolg in der Hauptrunde eingefahren. Da ist der BBL Pokal so etwas wie ein Hoffnungsschimmer: Denn nach den Siegen in der ersten Runde haben beide Teams die Chance, dort ins Viertelfinale einzuziehen – und demnach auch Selbstvertrauen für den Liga-Alltag zu tanken.
Status Quo: Mit Selbstvertrauen werden die Weißenfelser aber nicht in das Pokal-Achtelfinale gehen, denn zuletzt kam die Mannschaft von Predrag Krunic bei den Telekom Baskets Bonn unter die Räder. Das 73:100 bedeutete die fünfhöchste Niederlage eines Teams in dieser Saison, vor allem in der zweiten Hälfte hatten die Wölfe defensiv den Bonnern nichts entgegenzusetzen. Das wird Krunic, der eigentlich (in bester Slides-Manier an der Seitenlinie) Verteidigung predigt, sicherlich nicht gefallen haben.
Die Heidelberger haben in allen drei Saisonspielen mit ihren Gegnern lange mitgehalten, nach Berlin und Rostock zuletzt auch mit Oldenburg. Bei der 83:92-Heimniederlage lässt sich jedoch auch die Defensive bemängeln – wie eine Quote von 57,9 Prozent aus dem Feld der Oldenburger verdeutlicht.
Duell im Fokus: Verlängern Teams im Sommer mit mehr als einem ausländischen Profi, der vertragsfrei geworden ist, so gehören jene Clubs meist zu den Alphatieren der Liga mit höherem Budget. Den SYNTAINICS MBC und die MLP Academics Heidelberg wird man eigentlich nicht zu dieser Kategorie zählen, doch beiden Clubs ist dieses Kunststück gelungen: Die Weißenfelser konnten Charles Callison und Stephon Jelks an sich binden, die Heidelberger mit Tim Coleman (der aktuell aber verletzt ausfällt), Elias Lasisi und Vincent Kesteloot gleich drei solcher Spieler. Die entsprechende Führungsrolle kann bislang mehr das Heidelberger Duo ausfüllen: Vor allem Kesteloot überzeugt als Scoring-Option von der Bank, der Forward nutzt in Post-ups immer wieder Mismatches aus. Lasisi hat zwar seinen Touch von außen noch nicht gefunden (28,6 3P%), reißt unter allen Heidelbergern aber die meisten Minuten ab (30:29 MPG). Sowohl Lasisi (10,7 PPG) als auch Kesteloot (12,3 PPG) punkten bislang zweistellig.
Der Typ Scorer ist Jelks nicht, dennoch werden sich die Weißenfelser vielleicht etwas mehr versprochen haben als die 2,7 Punkte pro Partie. Immerhin pflückt sich der Power Forward in 16:36 Minuten 4,3 Bälle von den Brettern. Callison verpasste verletzungsbedingt den Saisonstart und muss auch nach seiner Rückkehr die Starterrolle Diante Baldwin überlassen, der eigentlich nur übergangsweise die Wölfe verstärkt hatte. Dabei ergänzen sich beide auch gut: Callison als Spielgestalter, Baldwin mehr als Scorer, womit beide Point Guards auch zusammen auflaufen.

Zahlen, bitte: Schafft man es auf über 30 Dreierversuche pro Spiel, gehört man eigentlich zu den Ballermännern der Liga. Das tut derzeit auch der SYNTAINICS MBC mit 30,7 Versuchen von Downtown. Doch das ist nichts gegen die Heidelberger: Bei ihren drei Hauptrundenpartien haben sie es durchschnittlich 47 Mal von Downtown versucht! Damit nehmen die Academics 16,3 Dreier mehr pro Spiel als Zweier. Das Problem: Mit einer Quote von 26,2 Prozent sind die Heidelberger in dieser Kategorie Vorletzter, die Weißenfelser stehen mit einer Quote von 28,3 Prozent nur einen Platz besser da.
Ob sich beide Teams im Saisonverlauf stabilisieren? Und ob die Heidelberger den Rekord für Dreierversuche seit digitaler Datenerfassung zur Saison 1998/99 brechen? Den halten übrigens die Telekom Baskets Bonn aus der Saison 2021/22 mit 33,2 Versuchen, vor den HAKRO Merlins Crailsheim aus der Saison 2019/20 mit 32,5 Versuchen. Headcoach bei beiden Clubs? Tuomas Iisalo. Und dessen Assistant Coach? Der jetzige Heidelberger Headcoach Joonas Iisalo. Wie man als jüngerer Bruder vom älteren doch beeinflusst werden kann …
Die ewige Bilanz: In der deutschen Beletage kam es bislang zu vier Duellen, wovon die Heidelberger drei für sich entschieden, alle mit zweistelliger Punktedifferenz, darunter war zuletzt ein 109:91-Heimerfolg im April dieses Jahres. Der einzige Weißenfelser Sieg datiert aus der vergangenen Saison, im Dezember 2022 fuhren die Wölfe einen 92:85-Heimerfolg ein.
Am Rande der Bande: Tim Coleman ist verletzungsbedingt für Heidelberg in dieser Saison noch nicht aufgelaufen, steht laut Headcoach Joonas Iisalo aber vor seinem Comeback. Bei Weißenfels setzte zuletzt Point Guard Courtney Ramey als siebter ausländischer Profi aus.
Im Blick des Bundestrainers: Vor allem Weißenfels' Kostja Mushidi und Heidelbergs Bennet Hundt und Paul Zipser dürften von Gordon Herbert genauer beobachtet werden. Mushidi hat bislang nicht so recht in die Saison gefunden, der Flügelspieler kommt bislang nicht über 3,7 Punkte pro Spiel und eine Dreierquote von 9,1 Prozent hinaus. In der vergangenen Saison und der Saisonvorbereitung hat Mushidi gezeigt, dass er als Scoring-Option übernehmen kann. Besser läuft die Saison für das Heidelberger Duo: Zipser hat bei der Dreierquote (26,3 3P%) zwar auch noch Raum zur Verbesserung, mit 9,7 Zählern und 4,3 Rebounds im Schnitt setzt der Forward aber Akzente. Das tut Hundt vor allem als Spielmacher, für seine 4,7 Assists pro Partie benötigt Hundt nur 14:36 Minuten.
Alte Bekannte: Heidelbergs Bennet Hundt und Weißenfels' Martin Breunig liefen 2021/22 zusammen in Oldenburg auf. Weißenfels' Stephon Jelks spielte in der Saison 2019/20 für Heidelberg in der ProA.
Sonstiges: Die Heidelberger laden für ihr Auswärtsspiel zum Public Viewing in ihrer Geschäftsstelle ein, mehr Infos gibt es auf der Academics-Homepage.
Es ist alles Gold, was glänzt: Seit Beginn der Saison 2021/22 trägt das Parkett der Stadthalle Weißenfels den Namen „Silvano-Poropat-Court”. Der Weißenfelser Club will damit die Verdienste des ehemaligen, langjährigen Wölfe-Trainers zum Ausdruck bringen. Eigentlich eine ganz nette Idee. Wir blicken beim diesjährigen Sommer ja gerne an die Mall of Asia zurück, wo erstmals eine Weltmeisterschaft stattfand. Also warum das Parkett in der Arena der philippinischen Stadt Pasay im Großraum Manila nicht in „Dennis-Schröder-Court” umbenennen? Schließlich krönte sich Deutschland mit einem Turnier-MVP Dennis Schröder genau dort zum Weltmeister.
Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Sonntag ab 15.15 Uhr live bei Dyn übertragen, Fabrice Kao kommentiert das Spiel. Dyn ist das neue Zuhause der Basketballfans. Der Sender strahlt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals sowie Spiele der Basketball Champions League aus. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn Plattform und im Anschluss über die Dyn Social-Media-Kanäle frei empfangbar sein werden. Dyn ist seit Anfang August über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TVs verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.
Für dieses Spiel ist kein Video verfügbar.
Play-by-Play im 4. Viertel
- 00:00Spielende
- 00:00Vergebener Dreier - Jeffrey Carroll
- 00:01Spielerwechsel - Raus: Isaiah Whaley, Rein: Marcel Keßen
- 00:01Timeout
- 00:01Erfolgreicher Freiwurf - Diante Baldwin - 98:94 (+1)
- 00:01Erfolgreicher Freiwurf - Diante Baldwin - 97:94 (+1)
- 00:01Gefoult worden - Diante Baldwin
- 00:01Foul - Isaiah Whaley
- 00:02Erfolgreicher Tip-In - Jeffrey Carroll - 96:94 (+2)
- 00:05Offensiv-Rebound - Jeffrey Carroll
- 00:05Vergebener Dreier - Tim Coleman
- 00:14Defensiv-Rebound - Tim Coleman
- 00:14Vergebener Freiwurf - Johnathan Stove
- 00:14Erfolgreicher Freiwurf - Johnathan Stove - 96:92 (+1)
- 00:14Gefoult worden - Johnathan Stove
- 00:14Foul - Tim Coleman
- 00:16Gefoult worden - Charles Callison
- 00:16Foul - Vincent Kesteloot
- 00:24Erfolgreicher Dreier - Tim Coleman - 95:92 (+3)
- 00:29Erfolgreicher Freiwurf - Diante Baldwin - 95:89 (+1)
- 00:29Erfolgreicher Freiwurf - Diante Baldwin - 94:89 (+1)
- 00:29Gefoult worden - Diante Baldwin
- 00:29Foul - Jeffrey Carroll
- 00:47Defensiv-Rebound - Diante Baldwin
- 00:47Vergebener Dreier - Tim Coleman
- 00:53Ballverlust - Diante Baldwin
- 01:08Offensiv-Rebound - Martin Breunig
- 01:08Vergebener Dreier - Stephon Jelks
- 01:30Erfolgreicher Korbleger - Isaiah Whaley - 93:89 (+2)
- 01:32Offensiv-Rebound - Isaiah Whaley
- 01:32Vergebener Halbdistanzwurf - Jeffrey Carroll
- 01:41Timeout
- 01:41Erfolgreicher Halbdistanzwurf - Charles Callison - 93:87 (+2)
- 01:55Spielerwechsel - Raus: Paul Zipser, Rein: Vincent Kesteloot
- 01:55Spielerwechsel - Raus: Elias Lasisi, Rein: Tim Coleman
- 01:55Gefoult worden - Diante Baldwin
- 01:55Foul - Paul Zipser
- 01:55Team-Rebound
- 01:56Vergebener Dreier - Elias Lasisi
- 02:12Erfolgreicher Dreier - Stephon Jelks - Assist: Charles Callison - 91:87 (+3)
- 02:32Erfolgreicher Freiwurf - Mike McGuirl - 88:87 (+1)
- 02:32Spielerwechsel - Raus: Chris-Ebou Ndow, Rein: Charles Callison
- 02:32Gefoult worden - Mike McGuirl
- 02:32Foul - Chris-Ebou Ndow
- 02:32Erfolgreicher Korbleger - Mike McGuirl - 88:86 (+2)
- 02:36Offensiv-Rebound - Mike McGuirl
- 02:36Vergebener Dreier - Paul Zipser
- 02:39Ballgewinn - Mike McGuirl
- 02:39Ballverlust - Chris-Ebou Ndow
- 02:43Erfolgreicher Korbleger - Isaiah Whaley - Assist: Jeffrey Carroll - 88:84 (+2)
- 02:56Ballverlust - Johnathan Stove
- 03:04Offensiv-Rebound - Martin Breunig
- 03:04Vergebener Dreier - Chris-Ebou Ndow
- 03:20Defensiv-Rebound - Stephon Jelks
- 03:20Vergebener Dreier - Mike McGuirl
- 03:29Team-Rebound
- 03:30Vergebener Korbleger - Diante Baldwin
- 03:35Spielerwechsel - Rein: Mike McGuirl
- 03:35Spielerwechsel - Raus: Tim Coleman, Rein: Jeffrey Carroll
- 03:51Defensiv-Rebound - Chris-Ebou Ndow
- 03:51Vergebener Korbleger - Tim Coleman
- 03:55Offensiv-Rebound - Tim Coleman
- 03:55Vergebener Freiwurf - Tim Coleman
- 03:55Erfolgreicher Freiwurf - Tim Coleman - 88:82 (+1)
- 03:55Spielerwechsel - Raus: Marcel Keßen, Rein: Isaiah Whaley
- 03:55Gefoult worden - Tim Coleman
- 03:55Foul - Chris-Ebou Ndow
- 04:05Defensiv-Rebound - Marcel Keßen
- 04:05Vergebener Freiwurf - Chris-Ebou Ndow
- 04:05Erfolgreicher Freiwurf - Chris-Ebou Ndow - 88:81 (+1)
- 04:05Gefoult worden - Chris-Ebou Ndow
- 04:05Foul - Tim Coleman
- 04:20Erfolgreicher Dreier - Assist: Tim Coleman - 87:81 (+3)
- 04:46Erfolgreicher Dreier - Chris-Ebou Ndow - Assist: Johnathan Stove - 87:78 (+3)
- 04:59Ballgewinn - Johnathan Stove
- 04:59Ballverlust
- 05:10Spielerwechsel - Raus: Mike McGuirl
- 05:10Spielerwechsel - Raus: Jeffrey Carroll, Rein: Paul Zipser
- 05:10Spielerwechsel - Raus: Vincent Kesteloot, Rein: Tim Coleman
- 05:10Spielerwechsel - Raus: Kostja Mushidi, Rein: Johnathan Stove
- 05:10Team-Timeout
- 05:10Block - Jeffrey Carroll
- 05:10Geblockter Korbleger - Martin Breunig
- 05:37Erfolgreicher Korbleger - Vincent Kesteloot - Assist: Elias Lasisi - 84:78 (+2)
- 05:52Erfolgreicher Halbdistanzwurf - Diante Baldwin - 84:76 (+2)
- 06:05Defensiv-Rebound - Diante Baldwin
- 06:05Vergebener Dreier - Jeffrey Carroll
- 06:14Erfolgreicher Korbleger - Chris-Ebou Ndow - Assist: Stephon Jelks - 82:76 (+2)
- 06:26Timeout
- 06:27Erfolgreicher Dreier - Jeffrey Carroll - Assist: Vincent Kesteloot - 80:76 (+3)
- 06:35Defensiv-Rebound - Jeffrey Carroll
- 06:35Vergebener Korbleger - Martin Breunig
- 06:59Erfolgreicher Dreier - Jeffrey Carroll - Assist: Vincent Kesteloot - 80:73 (+3)
- 07:08Erfolgreicher Freiwurf - Jeffrey Carroll - 80:70 (+1)
- 07:08Erfolgreicher Freiwurf - Jeffrey Carroll - 80:69 (+1)
- 07:08Spielerwechsel - Raus: Tim Coleman, Rein: Elias Lasisi
- 07:08Spielerwechsel - Raus: Johnathan Stove, Rein: Diante Baldwin
- 07:08Gefoult worden - Jeffrey Carroll
- 07:08Foul - Johnathan Stove
- 07:13Defensiv-Rebound - Jeffrey Carroll
- 07:13Vergebener Dreier - Kostja Mushidi
- 07:32Erfolgreicher Korbleger - Vincent Kesteloot - Assist: Mike McGuirl - 80:68 (+2)
- 07:44Gefoult worden - Vincent Kesteloot
- 07:44Foul - Chris-Ebou Ndow
- 07:56Erfolgreicher Korbleger - Johnathan Stove - Assist: Martin Breunig - 80:66 (+2)
- 08:15Team-Rebound
- 08:19Vergebener Dreier - Tim Coleman
- 08:26Defensiv-Rebound - Tim Coleman
- 08:26Block - Jeffrey Carroll
- 08:26Geblockter Dreier - Kostja Mushidi
- 08:51Defensiv-Rebound - Johnathan Stove
- 08:51Vergebener Dreier - Jeffrey Carroll
- 09:03Spielerwechsel - Raus: Isaiah Whaley, Rein: Marcel Keßen
- 09:03Ballverlust - Chris-Ebou Ndow
- 09:08Defensiv-Rebound - Kostja Mushidi
- 09:08Block - Martin Breunig
- 09:08Geblockter Korbleger - Jeffrey Carroll
- 09:30Erfolgreicher Dreier - Johnathan Stove - Assist: Kostja Mushidi - 78:66 (+3)
- 09:46Erfolgreicher Freiwurf - Tim Coleman - 75:66 (+1)
- 09:46Erfolgreicher Freiwurf - Tim Coleman - 75:65 (+1)
- 09:46Gefoult worden - Tim Coleman
- 09:46Foul - Kostja Mushidi
- 10:00Sprungball
- 10:00Viertelbeginn
SYNTAINICS MBC
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 24-35 (68.6%) | 11-28 (39.3%) | 35-63 (55.6%) |
MLP Academics Heidelberg
| 2P M-A (%) | 3P M-A (%) | FG M-A (%) |
|---|---|---|
| 21-36 (58.3%) | 8-33 (24.2%) | 29-69 (42.0%) |
Auf jeden Lauf eine Antwort: Weißenfels bezwingt Heidelberg mit 98:94 und steht im BBL Pokal-Viertelfinale
Sowohl der SYNTAINICS MBC als auch die MLP Academics Heidelberg sind als sieglose Teams im Ligabetrieb in das Duell im BBL Pokal-Achtelfinale gegangen. Den Pokal als Hoffnungsschimmer dürfen die Weißenfelser betrachten: Durch einen 98:94-Heimsieg qualifizieren sich die Wölfe für das Viertelfinale.
Spielverlauf und Wendepunkt: Die Wölfe kamen im ersten Viertel immer wieder in Korbnähe zum Abschluss, ihre ersten acht Würfe aus dem Zweier-Bereich netzten die Gastgeber ein. Die Heidelberger blieben dank guter Dreierquote und besserer Rebound-Arbeit aber dran und lagen zur Viertelpause nur mit 22:24 zurück.
Nach einem schwachen Saisonstart kam Kostja Mushidi bei den Wölfen von der Bank aus ins Spiel, im zweiten Viertel schulterte er aber sein Team: Dank zehn Punkten innerhalb von 101 Sekunden inmitten eines 16:4-Laufs führte der Flügelspieler die Weißenfelser zum 50:39 zur Pause.
Jhonathan Stove brachte mit zwei Dreiern nacheinander den Weißenfelsern Mitte des dritten Viertels die bis dato höchste Führung des Spiels ein (64:48), doch die Heidelberger fanden in einem offensiv geprägten dritten Viertel danach auch ihren Rhythmus.
Eine zweistellige Führung behaupteten die Wölfe bis sieben Minuten vor Spielende, dann brachte Jeffrey Carroll mit acht Heidelberger Punkten in Serie sein Team bei einem 10:0-Lauf auf 76:80 heran. Die Weißenfelser Antwort folgte zwar prompt, der nächste Lauf brachte die Gäste wenig später aber auf 87:88 heran. Die Weißenfelser Antwort? Genau, folgte direkt per Dreier von Stephon Jelks. Bei 101 Sekunden auf der Uhr legte Charles Callison zum 93:87 ein. Dieses Polster sollte den Weißenfelsern reichen, in der Schlusssekunde traf Diante Baldwin beide Freiwürfe zum 98:94.

Zahlen, bitte: 11/28 3P vs. 8/33 3P - die Weißenfelser trafen deutlich besser aus der Distanz als Heidelberg.
Spieler der Partie: Bei Weißenfels erzielten gleich vier Spieler mindestens 15 Punkte: Jhonathan Stove (21 PTS, 4/5 3P), Diante Baldwin (15 PTS, 6 AST), Kostja Mushidi (15 PTS, 4 REB, 4 AST) und Martin Breunig (15 PTS, 6/9 FG, 8 REB). Heidelberg wurde von einem Trio geschultert: Vincent Kesteloot (19 PTS, 8/12 FG, 7 REB), Jeffrey Carroll (17 PTS, 8 REB, 4 AST) und Rückkehrer Tim Coleman (16 PT, 5 REB, 3 AST).
Am Rande der Bande: Courtney Ramey hatte zuletzt als siebter ausländische Profi bei den Wölfen aussetzen müssen, unter der Woche trennten sich die Weißenfelser vom Point Guard.
Wie geht’s weiter: Für den SYNTAINICS MBC steht auch im Ligabetrieb ein Heimspiel an, am kommenden Sonntag gastieren die Bamberg Baskets in Weißenfels. Die Heidelberger führt das nächste Auswärtsspiel am kommenden Samstag zum Aufsteiger Tübingen.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch hier auf dem Youtube-Kanal von Dyn.