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Start Ziel-Sieg in Tübingen: Trier zieht in die zweite Pokalrunde ein

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier überspringen die Auftakthürde im BBL Pokal und ziehen durch einen ungefährdeten 87:67-Auswärtserfolg bei den Tigers Tübingen in die zweite Pokalrunde ein. Der Aufsteiger in der easyCredit BBL liegt von Beginn an in Führung und wehrt auch ein Aufbäumen der Gastgeber im dritten Viertel erfolgreich ab. Bester Werfer des Abends ist JaCobi Wood mit 22 Punkten.
Spielverlauf und Wendepunkt: Die Gäste aus Trier zeigten von der ersten Sekunde an, dass sie nicht gewillt waren, sich auf einen harten Pokalfight einzulassen. Jordan Roland, der die Partie mit einem erfolgreichen Dreier eröffnete, und Maarten Linßen per Korb mit Foul stellten schnell auf 6:0. Trotz eines erfolgreichen Tübinger Dunkings ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen und erspielte sich nach vier Minuten bereits die erste zweistellige Führung (14:3). Tübingen konnte durch Topscorer JaCobi Wood zwar zwischenzeitlich wieder auf vier Punkte Differenz verkürzen, doch die Gladiators transportierten ihre zweistellige Führung relativ souverän in die Halbzeitpause (48:35).
Nach Wiederbeginn legten die Tigers einen Zahn zu und trafen aus der Distanz etwas besser als im bisherigen Spielverlauf. Als Resultat dessen war man vor dem letzten Viertel wieder unter die "magische" Marke von zehn Punkten Rückstand gekommen, doch Trier nutzte seine Vorteile im Rebounding wieder geschickter aus, gewann den Schlussabschnitt so mit 20:9 und feierte einen ungefährdeten Auswärtssieg.
Zahlen, bitte: In der vergangenen Saison kreuzten sich die Wege von Tübingen und Trier in den Playoffs der ProA, wobei die Vier-Spiele-Serie, die die Römerstädter mit 3:1 für sich entscheiden konnten, sehr offensiv geprägt war. In drei der Partien erzielte die siegreiche Mannschaft mindestens 100 Zähler. So weit kamen beide Teams diesmal nicht, was vor allem an schwachen Wurfquoten von jenseits der Dreierlinie lag: Trier traf nur 27 Prozent, Tübingen sogar nur 23 Prozent von Downtown.

Duell im Fokus: Eli Brooks ist der Hoffnungsträger der Trierer für den Klassenerhalt, und auf der Gegenseite ruhen mindestens genauso große Erwartungen auf JaCobi Wood, der für die Tigers im Spielaufbau das Zepter schwingt. Das direkte Duell ging an Wood, der mit 22 Punkten und sechs Assists der beste Tübinger Akteur war. Brooks deutete seinen Qualitäten immer wieder an und hatte am Ende 17 Zähler und vier Vorlagen im Boxscore stehen.
Spieler des Spiels: Urald King! Triers Power Forward schrammte mit neun Punkten und 13 Rebounds knapp an einem Double-Double vorbei, war mit seiner Präsenz unter den Brettern aber der X-Faktor für den Sieg der Gäste.
Am Rande der Bande: Aaron Ogunjobi und Silas Oriane standen bei Tübingen zwar im Kader, wurden aber nicht eingesetzt. Jacques Schneider hingegen nutzte die gesamte Tiefe seines zwölf Mann starken Kaders.
Wie geht's weiter: Tübingen empfängt am kommenden Wochenende zum Saisonauftakt in der ProA die Nürnberg Falcons. Trier empfängt zum Auftakt in die neue Spielzeit der easyCredit BBL Rostock.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.