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82:73 gegen Ludwigsburg: Heidelberg bleibt in der Erfolgsspur und zieht ins Pokal-Viertelfinale ein

Die MLP Academics Heidelberg legen nach dem Erfolgserlebnis in der Basketball Champions League nach und entscheiden auch das Achtelfinale im BBL Pokal gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg für sich. Angetrieben vom starken DJ Horne gewinnt das Team von Danny Jansson in heimischer Halle mit 82:73. Horne, mit 23 Punkten Topscorer des Spiels, legt zudem vier Rebounds und fünf Assists auf.
Spielverlauf und Wendepunkt: In den ersten Spielminuten lieferten sich Osun Osunniyi und Tray Buchanan ein kleines Privat-Duell, denn Heidelbergs Center erzielte die ersten fünf, Ludwigsburgs Guard sogar die ersten acht Zähler für sein Team. Drei Dreier in Serie sorgten für die erste Führung der Hausherren, die zwischenzeitlich bereits mit sechs Punkten im Hintertreffen lagen. Im zweiten Viertel legte Marcel Keßen mit zwei weiteren Distanztreffern nach, sodass sich die Academics bis zur Halbzeitpause ein Polster von 13 Zählern erspielen konnten (41:28).
Die hohe Quote von außen konnte Heidelberg nach Wiederbeginn aber nicht halten, und Ludwigsburg ackerte sich in bekannter Manier zurück in die Partie. Trotz so mancher Ballverluste erzielten die RIESEN im dritten Viertel 26 Punkte und pirschten sich so sukzessive heran. Im Schlussviertel entwickelte sich dann eine lange Crunchtime, es ging hin und her. Ein wichtiger Wurf auf der einen wurde durch einen auf der anderen Seite gekontert. Doch obwohl Ludwigsburg nie locker ließ, brachte Heidelberg den umjubelten Sieg über die Ziellinie.
Zahlen, bitte: Ludwigsburg haderte immer wieder mit seinen Ballverlusten, wovon am Ende satte 19 im Boxscore standen. Dazu blieb man bei der Dreierausbeute mit knapp 32 Prozent unter seinen Möglichkeiten. Da halfen auch 21 Offensiv-Rebounds nicht, denn genau in diesen beiden statistischen Kategorien hatte Heidelberg seine Stärken. 14 Turnover sind zwar auch nicht überragend, aber die Dreierquote von fast 46 Prozent machte am Ende den Unterschied.

Weise Worte: "Wir haben das Spiel kontrolliert und dann holt Ludwigsburg Rebound um Rebound, am Ende waren es 21 Offensivrebounds. Daran müssen wir konstant arbeiten. Defensiv haben wir insgesamt einen guten Job gemacht, in der Offensive war es nicht immer gut, aber am Ende haben wir den Sieg geholt", analysierte Danny Jansson im Nachgang der Partie trocken.
Spieler des Spiels: Wie schon in der Basketball Champions League gegen Rytas Vilnius war DJ Horne der beste Mann auf Seiten Heidelbergs. Der Spielmacher erzielte nicht nur 23 Punkte, sondern sammelte auch vier Rebounds ein und verteilte fünf Assists.
Die Deutschen: Bester deutscher Spieler war Marcel Keßen mit elf Punkten und fünf Rebounds. Bei Ludwigsburg erzielte Yorman Polas Bartolo sechs Zähler und griff sich vier Rebounds.
Am Rande der Bande: Heidelberg spielte ohne Paul Zipser (Mittelhandbruch), Kevin McClain (krank) und Michael Flowers (überzähliger Import-Spieler). Ludwigsburg musste auf Stefan Smith verzichten.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.