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Nadelstiche zur richtigen Zeit: Frankfurt schlägt Göttingen und zieht ins TOP FOUR ein!

Die SKYLINERS aus Frankfurt sind nach dem SYNTAINICS MBC das zweite Team, das das Ticket für das TOP FOUR 2025 gelöst hat. Der Aufsteiger gewinnt das Pokal-Viertelfinale bei der BG Göttingen mit 78:67 und setzt dabei in entscheidenden Momenten wichtige Nadelstiche. Dreier von Patrick Heckmann und Garai Zeeb bringen Frankfurt in der zweiten Halbzeit auf die Siegerstraße. Der Halbfinal-Gegner wird am Montag im Anschluss an das letzte Viertelfinale ausgelost.
Spielverlauf und Wendepunkt: "Es muss nicht immer schön sein", hatte Frankfurts jüngste Nachverpflichtung Patrick Heckmann bereits vor Tipoff verlauten lassen. Und der Flügelspieler sollte Recht behalten, denn beiden Teams war die Nervosität zu Beginn durchaus anzumerken. Frankfurt erwischte den besseren Start und konnte sich vor allem auf Trey Calvin verlassen, der die ersten acht Zähler im Alleingang erzielte. Die Veilchen kämpften sich sukzessive in die Partie und gingen Dank Punkten von Zach Ensminer sogar mit einer Führung aus dem ersten Viertel (18:17). Bis zur Pause konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, sodass beim Stand von 36:37 aus Sicht der Hausherren die Seiten gewechselt wurden.
Nach Wiederbeginn übernahm Göttingen zwar kurzzeitig die Führung, doch Frankfurt konterte mit einem 8:0-Lauf und zwang Olivier Foucart somit zu seiner frühen Auszeit im zweiten Durchgang. Trotz der Anweisungen des Coach taten sich die Veilchen mit der intensivierten Verteidigung der Gäste zunehmend schwer. Patrick Heckmann netzte kurz vor Ende des dritten Viertels und kurz nach Beginn des letzten Spielabschnitts zwei Dreier ein und stellte damit die Weichen auf Halbfinaleinzug. Göttingens Offensive blieb letztlich zu harmlos, um nochmal ins Spiel zurückkehren zu können.
Spieler des Spiels: Trey Calvin war mit 23 Punkten (9/12 FG) mit Abstand der effektivste Mann auf dem Parkett!
Zahlen, bitte: Göttingen leistete sich zwar "nur" elf Ballverluste, was eigentlich ein sehr guter Wert ist, aber ein Großteil dieser Turnover endeten in gegnerischen Punkten. Ein Blick in die Spalte "Steals" auf Frankfurter Seite bestätigt dies: 10 Ballgewinne sind dort gelistet. Dies und die Dreierquote von nur 18 Prozent waren die Hauptgründe für das Ausscheiden der Veilchen.

Duell im Fokus: Bekommen die Skyliners Demajeo Wiggins in den Griff? Diese Frage war eine der zentralen vor dem Viertelfinale, denn Göttingens Center ist mit 9,5 Rebounds pro Spiel nicht nur Ligabester, sondern verändert durch seine Präsenz auch gegnerische Würfe. Zudem ist er mit durchschnittlich 12,5 Punkten pro Spiel ein verlässlicher Scorer. Die eindeutige Antwort: Ja! Göttingens Center blieb weitgehend blass und kam am Ende nur auf drei Punkte und fünf Rebounds. Einer von Wiggins' Pendants auf Frankfurter Seite, Einaras Tubutis, erwischte einen deutlich besseren Tag und legte mit zehn Zählern und sieben Rebounds stocksolide Zahlen auf.
Die Deutschen: Collin Welp bestätigte seine starke Form aus den vergangenen Wochen mit 17 Punkten und sieben Rebounds. Für die Skyliners zeigte Patrick Heckmann seine vielleicht beste Saisonleistung bisher: Zehn Punkte, vier Rebounds, ein Assist.
Wie gehts weiter: Gegen wen die Skyliners im Halbfinale spielen, entscheidet sich am Montagabend im Nachgang des Spiels des FC Bayern Basketball gegen RASTA Vechta. In der Liga geht es auf jeden Fall mit einem Gastspiel in Würzburg weiter. Göttingen reist zum niedersächsischen Duell nach Oldenburg.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga.