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Schmucklos, aber weiter: Würzburg erarbeitet sich gegen tapfere Löwen das Zweitrunden-Ticket

Das im Sommer personell überholte Team der PS Karlsruhe LIONS zeigt sich kämpferisch von seiner besten Seite und stellt damit die Würzburg Baskets lange vor Probleme. Allerdings erhalten Bakary Dibba (21 Punkte) und Garai Zeeb (15 Punkte, 6 Assists) in Summe zu wenig Unterstützung, um die Überraschung zu schaffen. So ist es vor allem an Otis Livingston (21 Punkte) und Javon Bess (19 Punkte, 9 Rebounds), mit ihrem Drang ans Brett den Unterschied ausmachen und so das Pokal-Treffen mit Ulm realisieren.
Spielverlauf und Wendepunkt: Der letztjährige ProA-Halbfinalist hielt im ersten Viertel gut mit den Gästen aus dem Frankenland mit, musste kurz vor der Pause jedoch eine kurze Drangphase Würzburgs über sich ergehen lassen. Da bei den Lions der Dreier nicht fallen wollte - nur fünf von 16 Versuchen fanden vor der Pause ihr Ziel - ging es mit einem 38:47-Rückstand in die Kabine.
Das im Sommer personell überholte Team der PS Karlsruhe LIONS zeigt sich kämpferisch von seiner besten Seite und stellt damit die Würzburg Baskets lange vor Probleme. Allerdings erhalten Bakary Dibba (21 Punkte) und Garai Zeeb (15 Punkte, 6 Assists) in Summe zu wenig Unterstützung, um die Überraschung zu schaffen. So ist es vor allem an Otis Livingston (21 Punkte) und Javon Bess (19 Punkte, 9 Rebounds), mit ihrem Drang ans Brett den Unterschied ausmachen und so das Pokal-Treffen mit Ulm realisieren.
Duell im Fokus: Garai Zeeb vs. Otis Livingston … oder: Safety first. Die beiden Einser taten ihr Bestes, um das Spiel zugunsten der eigenen Farben zu beeinflussen. Dabei wählten sie unterschiedliche Ansätze, die im direkten Aufeinandertreffen gut zu erkennen waren. Zeeb versuchte vornehmlich durch seinen Wurf (4/10 Dreier) die Verteidigung auf sich zu ziehen, um so Platz für seine Nebenleute zu schaffen. Sechs verteilte Vorlagen bestätigen einen gewissen Erfolg, allerdings leistete sich der Lions-Guard ebensoviele Ballverluste. Anders hingegen Livingston, der den Ball immer wieder auf den Boden setzte, um über das Dribbling in die Zone vorzudringen. Den Wurf aus der Distanz setzte der Amerikaner so gut wie gar nicht ein (1/2 Versuche).
Zahlen, bitte: 11 … Zähler mehr als Karlsruhe erzielte Würzburg an der Freiwurflinie. Die Baslets trafen 23 ihrer 25 Versuche (92,0 Prozent), die Löwen ließen deutlich mehr liegen (12/19, 63,2 Prozent).
Spieler der Partie: Otis Livingston hatte jederzeit das Ruder fest in Händen. Der Aufbau traf auf dem Weg zu seinen 21 Zähler starke acht von 14 Würfen aus dem Feld (57,1 Prozent), blieb aber vor allem von der Linie ohne Fehler (4/4). Hinzu gesellte sich der Fakt, dass er sich in über 30 Minuten auf dem Feld nur einen einzigen Ballverlust leistete.

Award-Anwärter: Kann ein 26-Jähriger noch Most Improved Player werden? Vielleicht, wenn er gleichzeitig Bundesliga-Rookie ist? So oder so lohnt es sich Zack Seeljas im Auge zu behalten. Einerseits wegen des Schnörres und „Vokuhila“, andererseits weil der Baskets-Neuzugang mit zwölf Punkten andeutete, dass in einem Erstligakader bestehen kann.
Die Deutschen: Neben dem eingangs erwähnte Garai Zeeb wusste bei Karlsruhe auch Melvin Jostmann mit zehn Punkten und fünf Rebounds zu gefallen.
Für die Baskets steuerte Rückkehrer Max Ugrai solide neun Punkte und vier Rebounds zum Erfolg bei.
Wie geht‘s weiter: Für die PS Karlsruhe LIONS beginnt die anstehende ProA-Spielzeit am Samstag, den 30.9.2023, daheim gegen Gießen (Spielbeginn: 19:30 Uhr). Die Würzburg Baskets steigen am Sonntag, den 1.10.2023, mit einem Auswärtsspiel in Hamburg in die neue easyCredit BBL-Saison ein - der Tipoff ist auf 17:00 Uhr terminiert.