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Auf jeden Lauf eine Antwort: Weißenfels bezwingt Heidelberg mit 98:94 und steht im BBL Pokal-Viertelfinale

Sowohl der SYNTAINICS MBC als auch die MLP Academics Heidelberg sind als sieglose Teams im Ligabetrieb in das Duell im BBL Pokal-Achtelfinale gegangen. Den Pokal als Hoffnungsschimmer dürfen die Weißenfelser betrachten: Durch einen 98:94-Heimsieg qualifizieren sich die Wölfe für das Viertelfinale.

Spielverlauf und Wendepunkt: Die Wölfe kamen im ersten Viertel immer wieder in Korbnähe zum Abschluss, ihre ersten acht Würfe aus dem Zweier-Bereich netzten die Gastgeber ein. Die Heidelberger blieben dank guter Dreierquote und besserer Rebound-Arbeit aber dran und lagen zur Viertelpause nur mit 22:24 zurück.

Nach einem schwachen Saisonstart kam Kostja Mushidi bei den Wölfen von der Bank aus ins Spiel, im zweiten Viertel schulterte er aber sein Team: Dank zehn Punkten innerhalb von 101 Sekunden inmitten eines 16:4-Laufs führte der Flügelspieler die Weißenfelser zum 50:39 zur Pause.

Jhonathan Stove brachte mit zwei Dreiern nacheinander den Weißenfelsern Mitte des dritten Viertels die bis dato höchste Führung des Spiels ein (64:48), doch die Heidelberger fanden in einem offensiv geprägten dritten Viertel danach auch ihren Rhythmus.

Eine zweistellige Führung behaupteten die Wölfe bis sieben Minuten vor Spielende, dann brachte Jeffrey Carroll mit acht Heidelberger Punkten in Serie sein Team bei einem 10:0-Lauf auf 76:80 heran. Die Weißenfelser Antwort folgte zwar prompt, der nächste Lauf brachte die Gäste wenig später aber auf 87:88 heran. Die Weißenfelser Antwort? Genau, folgte direkt per Dreier von Stephon Jelks. Bei 101 Sekunden auf der Uhr legte Charles Callison zum 93:87 ein. Dieses Polster sollte den Weißenfelsern reichen, in der Schlusssekunde traf Diante Baldwin beide Freiwürfe zum 98:94.

Ein Impulsgeber beklatscht den Topscorer: Kostja Mushidi und Jhonathan Stove (Foto: Andreas Bez).

Zahlen, bitte: 11/28 3P vs. 8/33 3P - die Weißenfelser trafen deutlich besser aus der Distanz als Heidelberg.

Spieler der Partie: Bei Weißenfels erzielten gleich vier Spieler mindestens 15 Punkte: Jhonathan Stove (21 PTS, 4/5 3P), Diante Baldwin (15 PTS, 6 AST), Kostja Mushidi (15 PTS, 4 REB, 4 AST) und Martin Breunig (15 PTS, 6/9 FG, 8 REB). Heidelberg wurde von einem Trio geschultert: Vincent Kesteloot (19 PTS, 8/12 FG, 7 REB), Jeffrey Carroll (17 PTS, 8 REB, 4 AST) und Rückkehrer Tim Coleman (16 PT, 5 REB, 3 AST).

Am Rande der Bande: Courtney Ramey hatte zuletzt als siebter ausländische Profi bei den Wölfen aussetzen müssen, unter der Woche trennten sich die Weißenfelser vom Point Guard.

Wie geht’s weiter: Für den SYNTAINICS MBC steht auch im Ligabetrieb ein Heimspiel an, am kommenden Sonntag gastieren die Bamberg Baskets in Weißenfels. Die Heidelberger führt das nächste Auswärtsspiel am kommenden Samstag zum Aufsteiger Tübingen.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch hier auf dem Youtube-Kanal von Dyn.