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26 Punkte gegen Rostock: Tommy Kuhse läuft heiß und führt Vechta in die nächste Runde

Aufsteiger RASTA Vechta feiert vor heimischer Kulisse einen 84:76-Erfolg gegen die ROSTOCK SEAWOLVES und zieht ins Achtelfinale des BBL Pokals ein. Neuzugang Tommy Kuhse beeindruckt mit 26 Punkten.
Spielverlauf und Wendepunkt: Es war schon beim 94:81-Testspielerfolg bei den EWE Baskets Oldenburg zu spüren: RASTA Vechta ist heiß auf den Saisonstart. Der Aufsteiger aus diesem Jahr empfing in der ersten Runde des BBL Pokals den Aufsteiger aus dem Vorjahr, die ROSTOCK SEAWOLVES. Schnell wurde klar: Vechta ist tatsächlich bereit.
In einer höchst intensiven und gleichermaßen sehenswerten Partie im Rasta Dome hatte in der ersten Halbzeit kein Team deutliche Vorteile, die beiden Kontrahenten wechselten sich in der Führungsarbeit stetig ab.
Nach der Halbzeitpause, in die Vechta mit einem 42:39-Vorsprung ging, wendete sich das Blatt allerdings – und das entscheidend. RASTA erarbeitete sich eine zwar schwankende, aber doch beständige Führung und gab diese zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand. Die Gäste verdienten sich im vierten Viertel noch einmal viel Respekt, da sie keinesfalls resignierten, doch setzte sich der Neuling schließlich durch.
Im Achtelfinale gibt es nun ein Niedersachsenduell, denn der Gegner am 14./15. Oktober heißt BG Göttingen.
Der BBL Pokal 2023/24 im Überblick:
1. Pokalrunde: 23./24.09.2023
Achtelfinale: 14./15.10.2023
Viertelfinale: 09./10.12.2023
BBL Pokal TOP FOUR: 17./18.02.2024
Duell im Fokus: Passend zum Endergebnis, setzte sich an diesem Abend in einem Duell zweier Neuzugänge RASTA-Guard Spencer Reaves (15 Punkte) gegen Rostocks Robin Amaize (5) durch.
Zahlen, bitte: Rostocks Trainer Christian Held dürfte mit der Ausbeute seiner Spieler von der Freiwurflinie alles andere als einverstanden sein. Von 20 Versuchen versenkten seine Schützlinge gerade einmal neun; keine guten Voraussetzungen, um in einem engen Pokalduell zu bestehen. Vechta war in dieser Kategorie deutlich besser: 17 von 20 landeten im Korb.

Spieler der Partie: Vechtas Neuzugang Tommy Kuhse, der aus Ludwigsburg kam, glänzte gegen die SEAWOLVES mit starken 26 Punkten. Als geglückt darf zudem das Pflichtspieldebüt des ehemaligen NBA-Akteurs Wes Iwundu bezeichnet werden, der bei 14 Punkten makellos aus dem Feld blieb (4/4) und auch noch fünf Rebounds einsammelte.
Die Deutschen: Bei Vechta machte insbesondere Youngster Johann Grünloh auf sich aufmerksam. Neben seinen sechs Zählern imponierte er vor allem mit drei sehenswerten Blocks.
Sonstiges: Im Test gegen Oldenburg hatte Vechtas Joschka Ferner gleich zehn Dreier versenkt, gegen Rostock kam er auf zwei. Der Achtelfinaleinzug bescherte aber trotz der Zurückhaltung aus der Distanz ausreichend Grund zum Jubeln.
Wie geht’s weiter: Vechta empfängt am 28. September in der easyCredit BBL die Bamberg Baskets, Rostock gastiert am 29. September bei den HAKRO Merlins Crailsheim.