News
Dank 25:12 im dritten Viertel: Crailsheim gewinnt gegen Chemnitz Duell der Pokal-Überraschungsteams

In der vergangenen Saison standen sowohl die HAKRO Merlins Crailsheim als auch die NINERS Chemnitz im TOP FOUR des MagentaSport BBL Pokals. In dieser Spielzeit ist für die Chemnitzer bereits im Achtelfinale Schluss. Die Merlins stehen nach einem 86:72-Heimerfolg im Viertelfinale, weil sie im dritten Viertel die Kontrolle über die Partie erlangen. Damit bleiben die Merlins auch im fünften Pflichtspiel gegen Chemnitz ungeschlagen.
Spielverlauf und Wendepunkt: Mindaugas Susinskas führte die Chemnitzer zum 8:0-Start, nach zwei erfolgreichen Dreiern packte der Forward zwei Crailsheimer Verteidiger auf das Poster. Die Gäste trafen ihre ersten fünf Würfe aus dem Feld, begingen danach aber zu viele Ballverluste. Dank eines 13:4-Laufs waren die Crailsheimer im Spiel.
Letztlich gingen die Merlins mit einer 41:37-Führung in die Pause, weil die Hausherren dank neun Offensiv-Rebounds bis dahin viele zweite Wurfchancen generierten und elf Ballverluste forcierten.
Hatten die Hausherren bereits im zweiten Durchgang besser von außen getroffen, eröffneten sie die zweite Hälfte dank dreier Dreier mit einem 11:0-Lauf. Die Gäste waren mit unbedrängten Ballverlusten teils von der Rolle, sieben Ballverluste kamen hinzu. So kontrollierten die Crailsheimer den dritten Durchgang mit 25:12. Im vierten Durchgang zogen die Hausherren auf bis zu 20 Zähler Differenz davon.
Duell im Fokus: In der ersten Hälfte war Maurice Stuckey noch ohne Punkte geblieben, die zweite Hälfte eröffnete der erfahrenste Crailsheimer Spieler mit einem Dreier. Da war der Knoten geplatzt: Der 32-jährige Guard beendete die Partie immerhin mit neun Zählern und vier Assists. Bei Nelson Weidemann verhielt es sich anders herum: Zur Pause hatte der 23-jährige Guard seine Vielseitigkeit bewiesen und sich sieben Punkte, drei Rebounds und drei Assists in den Boxscore geschrieben – doch in der zweiten Hälfte kamen keine weiteren Zähler und nur ein Rebound sowie ein Assist hinzu.
Zahlen, bitte: Mit elf Ballverlusten verloren die Merlins nur halb so häufig den Ball wie die Chemnitzer.

Spieler der Partie: Edon Maxhuni benötigte nur 18 Minuten, um mit 20 Punkten zum Crailsheimer Topscorer zu avancieren. Der Point Guard traf dabei fünf seiner sechs Dreier. Fünf Merlins-Akteure folgten mit neun bis 13 Zählern. Bei Chemnitz punktete Susinskas am häufigsten (18 PTS, 4/8 3P), Arnas Velicka fehlte mit 16 Punkten, sechs Rebounds und zehn Assists nicht viel zum Triple-Double.
Wie geht’s weiter: Beide Clubs stehen am kommenden Mittwoch im FIBA Europe Cup wieder auf dem Parkett. Die Chemnitzer empfangen dann Golden Eagle Ylli aus dem Kosovo, die Crailsheimer haben den rumänischen Club SCMU Craiova zu Gast. Auch im Ligabetrieb steht für die NINERS am Samstag ein Heimspiel an, wenn die Würzburg Baskets nach Sachsen kommen. Die Merlins gastieren am Tag darauf bei medi bayreuth.
Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei MAGENTA SPORT.